Renault

Investitionskürzung nach Gewinneinbruch

Foto: Renault

Renault ist im zweiten Halbjahr 2008 tief in die Verlustzone gestürzt und kürzt die Investitionen im Ausland. Der Überschuss sei 2008 insgesamt von 2,67 Milliarden auf 571 Millionen Euro eingebrochen, teilte der französische Autobauer am Donnerstag (12.2.) mit.

Nach 1,55 Milliarden Euro Nettogewinn im ersten Halbjahr seien im zweiten Halbjahr 980 Millionen Euro Verlust aufgelaufen. "Die Priorität liegt jetzt bei der Sicherung der Liquidität", erklärte Konzernchef Carlos Ghosn in Boulogne-Billancourt bei Paris.    

Zum Gewinn im vergangenen Jahr trugen die Beteiligung an Nissan 345 Millionen und die Beteiligung am Lkw-Bauer Volvo AB 226 Millionen Euro bei. Der Umsatz schrumpfte um sieben Prozent auf 37,79 Milliarden Euro. Die Verschuldung des Autobauers stieg wegen der Yen- Aufwertung und der Produktionskürzungen um 5,86 Milliarden auf 7,94 Milliarden Euro. Das entspricht 40,9 Prozent des Eigenkapitals. Für 2008 solle keine Dividende ausgeschüttet werden.    

Investitionen um ein Fünftel gekürzt

Um den Kapitalabfluss zu begrenzen, kürzt Renault die Investitionen in Werke im Ausland und konzentriert sich auf strategische Vorhaben wie das Elektroauto. Das Projekt Chennai (Indien) wird eingefroren, der Aufbau der Fertigung in Tanger (Marokko) verzögert. Insgesamt werden die Investitionen 2009 um ein Fünftel gekürzt.

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