Renault Kwid Concept auf der Auto Expo Delhi

Lifestyle-Buggy mit Stau-Drohne

02/2014, Renault KWID Concept Delhi Foto: Renault 22 Bilder

Mit dem Renault Kwid Concept präsentiert der französische Autobauer auf der Auto Expo in Delhi ein Lifestyle- und Familienfahrzeug, das sich speziell an den Bedürfnissen der Kunden in den Schwellen­ländern orientieren soll.

Der nur 3,6 Meter lange Renault Kwid kombiniert Beach-Buggy-Elemente mit moderner Offroad-Optik sowie hoher Familientauglichkeit. Als besonderes Feature – der Kwid ist schließlich eine Vision – verfügt der SUV über eine Drohne, die vor Staus und Hindernissen warnen soll. 

Renault KWID Concept Delhi Auto Show 2014
Renault KWID Concept 1:31 Min.

Renault Kwid mit Buggy-Anleihen

Das Design des Renault Kwid Concept prägen extrem kurze Überhänge und groß dimensionierte Räder, die über die Radhäuser hinausragen. Darüber spannen sich bullige Kotflügel, zusätzliche Seitenschutzleisten verleihen dem Renault Kwid das robuste Erscheinungs­bild eines Offroaders. De facto kommt das Conceptcar aber mit reinem Frontantrieb. Diesen beaufschlagt ein 1,2-Liter-Turbobenziner in Kombination mit einem EDC-Doppelkupplungsgetriebe, das per Taster neben dem Lenkrad gesteuert wird. Die Studie ist so konzipiert, dass alternativ dazu Batterien und ein Elektromotor eingebaut werden können. Der Stromanschluss hierfür befindet sich dann unter dem großen Renault-Logo.

Hinzu kommen LED-Hauptscheinwerfer und Türen, die sich elektrisch öffnen und schließen. Ein weiterer Blickfang ist die Zweifarblackierung des Renault Kwid.

Fünfsitzer mit zentralem Fahrerplatz

Ein Blickfang ist auch der Innenraum des Renault Kwid. Hier soll den Designern ein Vogelnest als Inspiration gedient haben. Das als Fünfsitzer ausgelegte Kwid Concept nimmt den Fahrer vorne in die Mitte und platziert die Passagiere leicht versetzt neben und hinter diesem. Die zentrale Fahrerposition soll den Renault Kwid für Rechts- und Linkslenkermärkte gleichermaßen fit machen. Der Fahrersitz selbst ist elektrisch verstellbar und wird auf einer zentralen Schiene geführt.

Anstelle eines konventionellen Instrumententrägers bündelt ein zentraler Tablet-Computer alle Bedienfunktionen einschließlich der Steuerung der bordeigenen Drohne. Selbstverständlich ist auch der Zugang zu vernetzten Services möglich.

Renault Kwid mit fliegendem Beiboot

Die Drohne des Renault Kwid startet von der hinteren, drehbaren Dachpartie und ist vielseitig einsetzbar. Sie kann Staus ausspähen, Hindernisse erkennen oder einfach nur Landschaftsaufnahmen machen. Der Flugroboter lässt sich auf zweierlei Art bedienen: im automatischen Modus mit einer vorprogrammierten, vom GPS-System kontrollierten Flugroute und im manuellen Modus per Tablet.

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