Renault Mégane Scénic auf dem Autosalon Genf 2009

Die Mégane-Familie wächst

Renault Mégane Grand Scénic Foto: Renault 10 Bilder

Der französische Autobauer Renault stellt dem neuen Mégane und dem Mégane Coupé zwei Kompaktvans zur Seite. Der neue Grand Scénic ist ab April zu haben, der normale Scénic folgt ab Juni. Premiere feiern beide jedoch schon auf dem Auto Salon in Genf.

Der Renault Mégane Scénic wird auch in der dritten Generation als reiner Fünfsitzer mit einer Länge von 4,34 Meter antreten, der Grand Scénic kann weiter als Fünf- oder Siebensitzer bei einer Fahrzeuglänge von nun 4,56 Meter geordert werden.

Renault Scenic Autosalon Genf 2012, Messe
Renault Mégane Scénic auf dem Autosalon Genf 2009 11 Sek.

Differenzierter Auftritt

Trotz der engen Verwandtschaft treten beide Modelle optisch künftig eigenständiger auf. Während der Scénic eine Frontschürze mit schmälerem unteren Lufteinlass und flankierenden silbernen Einlagen trägt, wird das Gesicht des Grand Scénic von einem großen Lufteinlass und silbern eingefassten Nebelschneinwerfern geprägt. Ab der Scheinwerferlinie herrscht dann wieder die vom Mégane abgeleitete Design-Einigkeit. Die Scheinwerfer ziehen sich weit in die Kotflügel und die Dachlinie mündet in einen kecken Bürzel am Heck. Differenziert werden können beide Modelle dann aber wieder an der Form der Rückleuchten. Der große Scénic trägt Lichter in Bumerangform, der kleine eher konventionell ausgebildete Einheiten.

Variabel mit viel Stauraum

Das ebenfalls vom Mégane abgeleitete schwungvolle Armaturenbrett mit dem frei konfigurierbaren TFT-Anzeigefeld für alle relevanten Instrumentenanzeigen ist dann aber wieder beiden Versionen gemein. Die Mittelkonsole führt hier wie da alle wichtigen Bedienelemente zusammen. Zur Scénic-Ausstattung zählen auch unzählige Ablagen, Staufächer und Schubläden im Innenraum, die zusammen bis zu 96 Liter Kleinutensilien aufnehmen können. Beim Kofferraumvolumen hat der Große dann aber mit 752 Liter (Siebensitzer: 702 Liter) gegenüber 522 Litern im Scénic die Nase wieder vorn. Variabilität versprechen die umlegbare Beifahrersitzlehne, die herausnehmbaren Sitze in der zweiten Reihe sowie die im Boden versenkbaren Sessel in der dritten Sitzreihe.

Breite Motorenpalette

Für Vortrieb sorgen, je nach Land, bis zu sechs Benziner und sieben Dieseltriebwerke. Gänzlich neu ist dabei der 1,4-Liter-Turbobenziner mit 130 PS und 190 Nm Drehmoment, der auf einen Durchschnittsverbrauch von 7,1 Liter kommen soll. Top-Benziner ist der Zweiliter-Vierzylinder mit 140 PS. Bei den Dieseln reicht das Leistungsspektrum von 85 PS bis 160 PS.

Zur weiteren Ausstattung der Scénic-Modelle zählen ABS, ESP, Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, Einparkhilfe mit Rückfahrkamera, Notbremsassistent und Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht. Preise für die neuen Modelle wurden noch nicht genannt.

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