Renault Mégane Trophy

Reinrassiger Rennbolide

Foto: Renault 7 Bilder

Zum Pariser Autosalon hat Renault nicht nur den neuen Serien-Mégane für die Straße mitgebracht, sondern auch einen neuen Sportwagen für den Markenpokal Mégane Trophy.

Der Serienrenner ist an das neue Mégane Coupé angelehnt, das ebenfalls in Paris Premiere feiert. Vom kompakten Straßenauto ist allerdings nicht mehr viel übrig geblieben. Zur Vorbereitung auf den Renneinsatz hat Renault den Trophy-Ableger in ein reinrassiges Sportgerät verwandelt, das nur 1,24 Meter über dem Boden kauert.

Martialisches Äußeres

Die Frontansicht wird dominiert vom riesigen Lufteinlass, der die gesamte Breite des Stoßfängers einnimmt. Weit ausgestellte Kotflügel mit Luftschlitzen zur Bremsenkühlung, schräg nach vorne aufschwingende Flügeltüren und eine Lufthutze über der Frontscheibe verleihen dem Franzosen ein martialisches Profil. Auch das Rückansicht verschweigt seine sportlichen Ansprüche nicht: Ein breiter Diffusor unterstützt den riesigen Heckspoiler auf der Suche nach Abtrieb.

Vom Serien-Mégane sind nur noch die Frontscheinwerfer, die Windschutzscheibe und die Rücklichter geblieben. Den modifizierten 3,5 Liter V6 Mittelmotor mit rund 360 PS werden wir in der Straßen-Variante genauso wenig wiedersehen, wie das sequentielle Sechsgang-Getriebe, das die 390 Newtonmeter Drehmoment an die 18 Zoll-bereifte Hinterachse verteilt.

Fahrleistungen auf GT3-Niveau

Um den Gummiverlust an den Michelin Pneus etwas in Grenzen zu halten, ist auch ein Differenzial mit an Bord. Eingebremst wird der Vorwärtsdrang des Mégane von Bremsscheiben in den Dimensionen 356 Millimeter vorne und 330 Millimeter hinten. Dank ausgeklügelter Aerodynamik soll der Trophy Mégane insgesamt 20 Prozent mehr Abtrieb generieren als sein Vorgänger, und zugleich 15 Prozent weniger Luftwiderstand bieten.

Mit dem 30 PS stärkeren Triebwerk erhoffen sich die Ingenieure ähnliche Rundenzeiten wie mit einem Porsche GT3. Wer an der 2009er Trophy-Saison teilnehmen möchte, kann zum Jahresende das Umbaukit bestellen. Betreut wird der FIA-homologierte Rennbolide von der Renault-Sport Abteilung von Alpine in Dieppe.

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