Renault-Nissan-Chef Ghosn

Personalabbau möglich

Foto: Renault

Renault-Nissan schließt weitere Einschnitte bei Personal und Produktion für 2009 nicht aus. Konzernchef Carlos Ghosn sagt am Rande der Los Angeles Auto Show: "Der Headcount ist abhängig am Markt."

"Da niemand genau voraussagen kann, wie viele Autos kommendes Jahr verkauft werden, kann auch niemand sagen, wie groß die Belegschaft sein wird, die Sie behalten können. Wenn 2009 der Markt weiter runter geht, kann niemand verhindern, seine Belegschaft zu verkleinern und die Produktionskapazität an den Markt anzupassen. Wir glauben nicht, dass 2009 ein gutes Jahr für die Autoindustrie wird. Heute haben wir aber noch keine Pläne für weitere Einschnitte."

Selbst wenn die Krise sich verschärfen sollte, will Renault-Nissan nicht an seinen Plänen für Elektroautos rütteln. "Wir würden an anderen Stellen sparen, bevor wir die Pläne für unser Elektro-Auto anfassen", so Ghosn.

Ghosn für US-Rettungspaket

Erneuert hat Ghosn seine Absage an eine Übernahme des US-Autobauers Chrysler. "Im Moment bin ich an nichts interessiert, was Cash aus dem Unternehmen zieht. Wir behalten unseren Cash-Flow." Allerdings befürwortet Ghosn, den drei US-Autoherstellern GM, Ford und Chrysler mit einem Rettungspaket zu helfen. "Ich würde es begrüßen, wenn die Big Three die 25 Milliarden US-Dollar als Kredite bekommen, um ihr Produktportfolio auf umweltfreundliche Modelle umzustellen. Die Industrie braucht langfristige Finanzierungen für langfristige Ziele."

Positiv sieht Ghosn die weitere Entwicklung der Billigmarke Dacia: "Die rumänische Regierung erhöht ab Januar 2009 die Einfuhrsteuern, was die lokale Produktion bevorzugt. Die Wachstumstory bei Dacia geht damit hoffentlich weiter", erwartet Ghosn. "Sofern die Nachfrage in Osteuropa und Russland nicht total kollabiert, werden wir weiter eine gute Kapazitätsauslastung in unserem rumänischen Werk haben. In Rezensionen kaufen die Leute Fahrzeuge mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Davon sollte Dacia profitieren."

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