Renault/Nissan will US-Beteiligung

Der Chef der miteinander verflochtenen Autokonzerne Renault und Nissan, Carlos Ghosn, strebt nach Presseinformationen ein Weltbündnis mit einem großen US-Autobauer an.

Ghosn prüfe die Möglichkeit einer Kapitalverflechtung mit General Motors/Opel und mit Ford über einen Aktientausch, berichtet das französische Finanz-Wochenblatt "Challanges". Im Frühjahr habe Ghosn bereits einen Kauf von DaimlerChrysler erwogen. Der Renault-Konzern erklärte zu dem Bericht, Renault-Nissan sei stets offen für Partnerschaften, aber nicht in Form eines Kaufs. "Wir haben derzeit kein Projekt, aber wenn sich Gelegenheiten ergeben, prüfen wir sie."

Der Börsenwert von Ford und GM ist zuletzt stark gefallen. Beide US-Konzerne haben finanzielle Schwierigkeiten. Renault ist in Nordamerika praktisch nur über Nissan präsent. Vor einer Verflechtung wolle Ghosn, dass die US-Regierung einen Teil der Pensionslasten des künftigen Partners übernehme, schreibt das Blatt. Im vergangenen Sommer habe Ford den Manager als Konzernchef abwerben wollen, Ghosn habe aber abgelehnt.

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