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Renault profitiert von Nissan

Foto: Renault

Der französische Autobauer Renault profitiert weiter von seiner Beteiligung am japanischen Partner Nissan. In den sechs Monaten bis zum 30. September 2007 habe Nissan 329 Millionen Euro zum Ertrag beigetragen, teilte Renault am Freitag (26.10.) in Paris mit.

26.10.2007

Im dritten Quartal hatte der Renault-Konzern dank überarbeiteter Modelle (Twingo, Laguna) und des Billigautos Dacia den Umsatz um 4,5 Prozent auf 9,34 Milliarden Euro gesteigert. Damit stagnierte der Umsatz in den ersten neuen Monaten bei 29,91 Milliarden Euro. Im laufenden Quartal soll sich das Geschäft leicht beleben. Die Umsatzrendite soll 2007 um 0,4 Prozentpunkte auf drei Prozent steigen und 2009 rund sechs Prozent erreichen.

Höherer Betriebsgewinn bei Nissan

Der japanische Renault-Partner Nissan Motor fuhr dank der starken Auslandsnachfrage in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres (31. März 2008) einen höheren Betriebsgewinn ein. Wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab, stieg der operative Ertrag zwischen April und September um 5,3 Prozent auf umgerechnet rund 2,3 Milliarden Euro (367,1 Milliarden Yen). Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 11,7 Prozent auf 5,1 Billionen Yen. Einen Rückgang des Nettogewinns um 22,5 Prozent auf 212,4 Milliarden Yen führte das Unternehmen unter anderem auf eine höhere Steuerlast zurück.

"Nissan ist zurück auf dem Pfad zu nachhaltigem profitablem Wachstum", sagte Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn und kündigte weitere neue Produkte an. Im ersten Halbjahr verkaufte Nissan angesichts von weltweit sieben neuen Modellen 1,8 Millionen Autos, 6,3 Prozent mehr als im Vorjahr. In Japan sank der Absatz um fünf Prozent auf 332.000 Autos. Im restlichen Jahr will Nissan vier Modelle auf den Markt bringen, darunter den Supersportwagen GT-R. Nissan erwartet für das Geschäftsjahr weiter einen operativen Gewinn von 800 Milliarden und einen Nettoertrag von 480 Milliarden Yen.

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