Seibt, Ssangyong

Renault und Nissan bieten für Ssangyong

Renault und Nissan greifen nach SsangYong

Renault will mit seinem japanischen Partner Nissan den angeschlagenen Geländewagenbauer SsangYong Motor aus Südkorea übernehmen. Das Tochterunternehmen Renault Samsung Motors (RSA) habe zusammen mit Nissan eine Kaufabsichtserklärung abgegeben.

Das bestätigte eine Sprecherin von Renault am Montag (7.6.). Zu Details des Angebots wolle man sich nicht äußern.

Ssangyong steckt in großen Schwierigkeiten

Der südkoreanische Autobauer SsangYong ist durch einen drastischen Absatzrückgang in große Schwierigkeiten geraten. Die Verkaufszahlen waren bereits 2008 angesichts anziehender Ölpreise zurückgegangen. Die Situation verschlechterte sich durch die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise und eines 77 Tage dauernden Streiks im vergangenen Sommer, der sich gegen Entlassungen richtete.
 
Ein Gericht in Seoul hatte im Dezember einem Sanierungsplan für den kleinsten der südkoreanischen Autohersteller zugestimmt. Dieser ermöglichte es, sich weiter nach Investoren umzusehen. Ssangyong hatte zuletzt mitgeteilt, dass es mehrere Interessenten gebe. Namen nannte das Unternehmen aber nicht.

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