Rinspeed Chopster

Serienreif

Foto: Rinspeed 14 Bilder

Die Schweizer Design-Schmiede Rinspeed zeigt auf dem Auto Salon in Genf die 600 PS starke Serienversion des Chopster auf Basis des Porsche Cayenne Turbo. Von April 2005 an können potente Kunden den Boliden ab rund 325.000 Euro bestellen.

Im Gegensatz zu dem im Sommer 2004 gezeigten zweitürigen Modell wurde das Dach des Chopster lediglich um 70 Millimeter gechopt (to chop = absenken) - auch seine vier Türen durfte er behalten, wenngleich der hintere Türöffner unsichtbar bleibt. Bullig und aggressiv kommt der Chopster durch die abgesenkte Dachlinie, die keilförmigen Seitenschweller und den bulligen Stoßfänger mit den großen Lufteinlässen daher. In den ausgestellten und muskulös wirkenden Radkästen thronen 23 Zoll große Leichtmetallfelgen mit Reifen der Dimensionen 315/25. Alle vier Räder übertragen die 600 PS des Achtzylinders mit 4,5 Liter Hubraum via Sechsstufen-Automatik auf die Straße. In 4,4 Sekunden soll der Chopster auf Tempo 100 spurten, als Höchstgeschwindigkeit stehen 290 km/h im Lastenheft.

Im Gegensatz zum zivilen Porsche Cayenne Turbo hat Rinspeed-Partner BSO den V8 auf 150 PS Mehrleistung gebracht. Möglich macht dies eine Gegendruckoptimierte Abgasanlage, mit vergrößertem Querschnitt des Schalldämpfers, modifizierte Turbolader, ein neuentwickeltes, wassergekühltes Ladeluftkühlersystem sowie ein angepasstes Motorkennfeld. Zusätzlich verlangte die Leistungssteigerung eine Veränderung des Getriebes. Das Seriendrehmoment stieg von 620 auf rund 790 Nm. Für Stillstand sorgen Scheibenbremsen mit einem Durchmesser vorne von 410 Millimeter und 380 Millimeter an der Hinterachse.

Die Mitreisenden nehmen im umgebauten Innenraum auf vier einzelnen Sportschalensitzen Platz. Zwischen den Sitzen spannt sich die Mittelbrücke im Carbonlook. In der bogenförmigen Konsole befinden sich Cupholder, Schalter sowie der Monitor für DVD-Spieler beziehungsweise Spielkonsole. Die silbernen Carbon-Intarsien - vom Lenkrad bis zu den Türgriffen - sind in Handarbeit gefertigt. Natürlich darf auch eine beleuchtete Einstiegsleiste nicht fehlen.

Auf dem Genfer-Messestand ist der mattsilberne Chopster mit einer Kombination aus schwarzem Leder und dunkelgrauem Alcantara zu sehen. Eine weitere Ausstattungsvariante in Rot-oranger Metallic-Lackierung und naturweißem Leder in Innern gibt es außerdem in Genf zu sehen. Dem Kunden sind in punkto Ausstattungswünschen kaum Grenzen gesetzt.

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