Rinspeed-Studien

Flirtmobil, Fliegenfisch und Kompostcar

Rinspeed XchangE Foto: Rinspeed 55 Bilder

Rinspeed. Der Name der Schweizer Ideenschmiede steht für ein umfangreiches Portfolio an außergewöhnliche Studien – und zwar seit 1992 traditionell einmal jährlich zum Automobil Salon Genf.

Im März 2012 ist es wieder so weit: Frank M Rinderknechts Firma präsentiert mit dem Dock+Go einen einachsigen "Rucksack", der kleinen Stadtmobilen als erweiterter Stauraum oder Range-Extender dienen kann.

So unkonventionell wie dieses Mobilitätssystem gestaltet sich auch das übrige Portfolio, mit dem Rinspeed immer wieder zeigt, was beim Autobau machbar ist: Das "Flirtmobil" Bamboo ist etwas für Extrovertierte, der iChange mutiert vom Ein- zum Dreisitzer, der Exasis ist ein Tandem-Zweisitzer – komplett aus durchsichtigem Kunststoff und der Squba beherrscht die Disziplinen Asphalt, Schwimmen, Tauchen.

Rinspeed iChange 6:00 Min.

Rinspeed Splash 60 Zentimeter über Wasser

Tauchen kann das Amphibienfahrzeug Rinspeed Splash zwar nicht, dafür sorgt ein komplexes Tragflügelsystem für sechzig Zentimeter Abstand zwischen Fahrzeug und Wasseroberfläche. So sollen 80 km/h auf dem Wasser realisierbar sein.

Mit Wasser hat der Rinspeed Rone hingegen nichts am Hut – er genehmigt sich lieber Grünabfälle, aus denen er sich die Energie für den Vortrieb zieht. Der extrem flache Sportwagen kümmert sich aber nicht nur um die Umwelt, sondern auch um seinen Fahrer: Fährt er den Rinspeed Rone unter 40 km/h, bleibt das Cockpit in der höchsten und aufrechtesten Position. Je schwerer aber der Gasfuß, desto tiefer senkt sich das Cockpit – bis zu 30 Grad – ab.

Öffentlicher Personenverkehr als Range-Extender

2010 traute sich die Firma Rinspeed mit einer Studie zum Genfer Autosalon, die weder sportlich noch verspielt ist, dafür aber umso pragmatischer. Mit dem Rinspeed UC präsentierte die Schweizer Ideenfabrik aber nicht nur einen elektrisch betriebenen Kleinwagen, sondern gleich ein ganzes Mobilitätskonzept. Das E-Auto soll eine Reichweite von 105 Kilometern bereit stellen und auch in speziellen Zugwaggons transportiert werden können – aus Park & Ride wird Rail & Ride. Der Zug als Range-Extender auf langen Strecken und für Pendler – auch eine Möglichkeit.

Was Rinspeed noch alles möglich gemacht hat, finden Sie in unserer Fotoshow.

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