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Boston Dynamics lässt den Robo-Hund von der Leine

Autonom unterwegs, auf Pfoten statt auf Rädern

11/2017, Boston Dynamics SpotMini Foto: Boston Dynamics 5 Bilder

Der Roboter-Hund ist in den Grundzügen seiner Technik einem autonom fahrenden Auto sehr ähnlich. Einen Vorteil hat er allerdings: Er kann auch Treppen steigen.

20.11.2017 Bernd Conrad

Aus einer Forschungsgruppe der Hochschule Massachusetts Institute of Technology in den USA ist die Firma Boston Dynamics entstanden. Was wie eine Basketballmannschaft klingt, ist eine Brutstätte für Roboter.

Die bisher gebauten Roboter sollen z.B. Material durch unwegsames Gelände tragen oder können auch zur Bombenentschärfung eingesetzt werden. Jetzt möchte Boston Dynamics wohl auch in den Haushalt der Menschen einziehen.

Das neueste Projekt namens SpotMini lässt das zumindest vermuten. Der vierbeinige Roboter in gelber Hülle läuft wie ein Hund und soll auch Treppen steigen können.

Kein Spaßprojekt ohne Hintergrund

Haben die denn nichts Besseres zu tun, als Roboterhunde zu entwickeln? Was wie ein reines Spaßprojekt wirkt, ist in Wirklichkeit natürlich ein Schritt auf dem Weg zum multifunktionalen Alltagshelfer. Ein Haushaltsroboter, der zum Beispiel Menschen mit eingeschränkter Mobilität im Haushalt hilft, schwere Lasten Treppen herauf- und hinunterträgt oder den Tisch deckt – dann gerne in Form einer humanoiden Version.

Roboter von Boston Dynamics und anderen Herstellern nutzen eine Vielzahl von Sensoren, um sich in ihrer Umwelt zurecht zu finden. Das haben Sie mit modernen, aber vor allem mit zukünftigen Autos gemeinsam. Wie ein elektrischer Hund prüft auch ein autonom fahrendes Auto stets seine Position, gleicht sie mit Daten im gespeicherten Kartenmaterial ab und kann blitzschnell reagieren.

Denn ein autonomes Auto ist im Grunde auch nichts anderes als ein Roboter. Statt vier Füße hat es halt vier Räder, auf denen es sich fortbewegt.

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