Rover

Britische Regierung will Überbrückungskredit

Foto: MG Rover

Die britische Regierung will dem schwer angeschlagenen Autobauer Rover einen Überbrückungskredit geben. Um wie viel Geld es dabei geht, wollte das Industrieministerium in London am Samstag (2.4.) nicht sagen.

Nach Informationen der britischen Nachrichtenagentur PA sind es bis zu 100 Millionen Pfund (140 Millionen Euro). Das Geld soll das Überleben der ehemaligen BMW-Tochter sichern, bis diese einen Kooperationsvertrag mit dem chinesischen Staatsbetrieb Shanghai Automotive Industrial Corporation (SAIC) abschließen kann. Auf einen solchen Zusammenschluss hofft Rover allerdings schon seit Jahren.

Britische Gewerkschaften glauben, dass nur ein umfassender Deal mit den Chinesen das Traditionsunternehmen noch retten kann. Finanzminister Gordon Brown hat versichert, er werde alles in seiner Macht Stehende tun, um eine solche Verbindung zu ermöglichen und den Großteil der 6.000 Arbeitsplätze bei Rover zu sichern. Nach einem Bericht des "Guardian" erwartet Premierminister Tony Blair jedoch, dass die vier Geschäftsleute, denen Rover gehört, ebenfalls mehrere Millionen aus eigener Tasche beisteuern. Die vier Unternehmer hatten Rover vor fünf Jahren für den symbolischen Betrag von zehn Pfund von BMW gekauft.

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