Rückruf 2004

Eine traurige Bilanz

Im letzten Quartal 2004 haben die Autohersteller mehr als 260.000 mangelhafte Fahrzeuge in die Werkstätten zurück gerufen. Damit waren in diesem Jahr über 1,5 Millionen Autos von einer Rückruf- oder Serviceaktion in Deutschland betroffen.

Dies geht aus der ständig aktualisierten Rückruf-Liste von auto-motor-und-sport.de hervor. Allein über 90.000 Modelle mit 1,2-, 1,4- und 1,9-Liter Zweiventil-Diesel-Motoren des VW-Konzerns mussten in den letzten drei Monaten des Jahres 2004 wegen einer fehlerhaften Schraube am Deckel der Kraftstoffpumpe in die Werkstätten. Dieser Rückruf erstreckte sich auch über die Marken Audi, Skoda und Seat. Ebenfalls in dem letzten Berichtsmonat von Bedeutung: Der "Qualitätsmeister“ Toyota mussten den Yaris, Yaris Verso und Celica wegen eines defekten Hauptbremszylinders nachbesseren. Aber auch die japanischen "Kollegen" Nissan, Mazda, Lexus und Suzuki waren mit von der Partie.

Qualitätsmängel zwangen jedoch auch Besitzer von deutschen Edelschmieden zum Boxenstopp. Porsche verzeichnete einen Defekt am 911 Cabrio der Baureihe 993. BMW musste die aktuelle 5er und 7er-Reihe nachbessern - hier konnte die Sitzheizung zu Verbrennungen führen.

Opel mit fast sauberer Rückruf-Bilanz

Unter den deutschen Autobauern geht keiner mit einer sauberen Rückruf-Bilanz aus dem Jahr 2004. Allen voran BMW und Mercedes haben einen Großteil der Modellpalette unterschiedlicher Baujahre nachbessern müssen. Bei den Bayern waren dies je zweimal die 7er-, 5er und X5-Reihe, sowie die 6er- und 3er-Reihe. Außerdem den X3 3.0d und den M3. Bei den Stuttgartern musste zweimal die E-Klasse in die Werkstätten beordert werden. Hinzu kamen Defekte an C-, CL-, CLK-, S-, und SL-Klasse, sowie an Vito und an Viano. Wenig besser sah es im VW Konzern aus. Passat, Touareg und Audi A4 mussten ebenfalls zweimal in die Werkstätten, darüber hinaus traf es den T5, den Audi A6 und A8. Porsche hatte auch mit Problemen am Cayenne zu kämpfen. Opel konnte sich mit nur einem Rückruf beim Monterey einigermaßen aus der Affäre ziehen.

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