Seat Mii, Skoda Citigo, VW Up, Frontansicht Hans-Dieter Seufert

Rückruf: VW Up, Seat Mii und Skoda Citigo mit Airbagproblemen

Rückruf für VW Up, Seat Mii, Skoda Citigo New Small Family mit Airbagproblemen

Der VW-Konzern muss weltweit insgesamt 42.926 Modelle des VW Up sowie der baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo wegen eines fehlerhaften Airbagsteuergerätes in die Werkstätten beordern.

Betroffen sind so ein Sprecher gegenüber auto motor und sport alle Fahrzeuge der New Small Family aus dem Produktionszeitraum Januar bis März 2013.

Mehr als 11.000 Modelle vom New Family-Rückruf in Deutschland betroffen

"An einigen Fahrzeugen der New Small Family wurden die Airbagsteuergeräte fehlerhaft konfiguriert. In der Folge werden die seitlichen Crashsensoren für den Seitenaufprall unter Umständen nicht zuverlässig erkannt. Das kann dazu führen, dass im Falle eines Unfalls die Seitenairbags und die Gurtstraffer möglicherweise nicht oder verspätet auslösen“, so der Sprecher.

Software-Update dauert rund 30 Minuten

Bei der Aktion handelt es sich um einen offiziellen Rückruf über das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg. Die Halter der Fahrzeuge werden mit ihren Modellen in die Werkstatt gebeten, dort wird ein Software-Update des Steuergerätes aufgespielt. Die Dauer des Werkstattaufenthaltes gibt VW mit rund 30 Minuten an. Mit einem Aufkleber in der Reserveradmulde wird die Aktion dokumentiert.

Von den VW Up-Modellen sind 30.296 betroffen, davon 6.171 in Deutschland, 8.437 Skoda Citigo in Europa, davon 1.924 Fahrzeuge in Deutschland sowie 4.193 Seat Mii von denen 1.387 Modelle in Deutschland betroffen sind. Unfälle oder Personenschäden sind dem Unternehmen nicht bekannt. Zu den Kosten der Aktion wollte VW nicht Stellung nehmen.

Skoda Citigo
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