Rückrufe

Primus Toyota patzt

Das hatte sich Toyota auch anders vorgestellt. Während die Zahl der Auto-Rückrufe auf dem US-Markt deutlich nach unten geht, hat sich ausgerechnet der japanische Qualitäts-Primus deutlich negativ entwickelt.

Wie aus aktuellen Zahlen der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) hervor geht, hat sich die Zahl der zurückgerufenen Autos mit dem Toyota-Label im Vergleich zu den ersten elf Monaten des Vorjahres auf 2,2 Millionen Fahrzeuge nahezu verdoppelt. Damit stehen die Toyota-Zahlen in scharfem Kontrast zum Gesamttrend: Waren bis November 2004 27,7 Millionen zurückgerufene Autos bei der amerikanischen Behörde für Verkehrssicherheit notiert, sind es jetzt "nur“ 16,6 Millionen.

Deutlich verbessert hat sich dabei Daimler-Chrysler: Mussten 2004 5,8 Millionen Autos außerplanmäßig in die Werkstätten beordert werden, waren es bis Mitte November 2005 lediglich 749.000 Fahrzeuge. Ebenfalls einen Rückruf-Rückgang verzeichnet General Motors (von 10,8 Millionen 2004 auf jetzt 4,1 Millionen). Dagegen hat sich die Zahl der zurückgerufenen Autos bei Ford von funf auf sechs Millionen erhöht.

Mit den bis Mitte November gezählten 16,6 Millionen zurückgerufenen Einheiten dürfte das Jahr 2005 besser als der Zehnjahresdurchschnitt ausfallen, der bei 19,3 Millionen liegt. In den USA wurde der Trend mit Zufriedenheit kommentiert. Das vor allem nach dem schockierenden Rekord von 30,8 Millionen Fahrzeugen, die 2004 mit Defekten in die Werkstätten geholt wurden.

Die hohen Rückrufzahlen in den USA haben ihre Ursache nicht zuletzt in der Furcht vor extremen Schadensersatzklagen. So werden oftmals Autos selbst wegen banaler Fehlfunktionen in die Werkstätten geholt.

US-Rückrufzahlen im Überblick

JahrZahl der Rückrufe
199518.1 Mio.
199617.8 Mio.
199714.7 Mio.
199817.1 Mio.
199919.4 Mio.
200024.6 Mio.
200113.6 Mio.
200218.4 Mio.
200319.0Mio.
200430.8 Mio.
200516.6 Mio.*

*Stand November 2005

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