Umweltzonen

Ruhrgebietsstädte mit Übergangsregelung

Foto: dpa

Die Umweltzonen im Ruhrgebiet treten zum 1. Oktober in Kraft. Derzeit beraten die zwölf beteiligten Revierstädte von Duisburg bis Dortmund über die genauen Regelungen, und ab wann Bußgelder verhängt werden, meldet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung".

Bußgelder wegen fehlender Umweltplaketten sollen allerdings  nicht vom ersten Tag an verhängt werden. In den Kommunen wird eine Übergangszeit von bis zu drei Monaten diskutiert. Auch das NRW-Umweltministerium macht sich nach WAZ-Informationen dafür stark, dass Verstöße gegen die Plakettenpflicht erst ab dem kommenden Jahr bestraft werden.

Wird dann kontrolliert, müssen Schnellfahrer im Ruhrgebiet möglicherweise doppelt bezahlen: Die Verkehrsbehörden der Städte wollen die in Umweltzonen geschossenen Fotos auch dafür nutzen, Autos ohne Schadstoffplakette zu identifizieren.

Zusätzlich zu der Strafe wegen zu hoher Geschwindigkeit kassiert der ermittelte Halter dann automatisch ein Bußgeld von 40 Euro und einen Punkt in Flensburg, so die WAZ weiter.

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