Russland lockt Autobauer

Russland möchte seinen Automobilmarkt verstärkt für ausländische Produzenten öffnen. Dazu sollten Zollerleichterungen und Anlaufvorteile für den Aufbau einer Montage in Russland eingeräumt werden, sagte der stellvertretende russische Wirtschaftsminister Andrej Scharonow am Dienstag (12.7.) in Kassel.

"Wir wollen den Markt öffnen und den Wettbewerb erhöhen." Alleine von den beiden deutschen Autobauern Volkswagen und Daimler-Chrysler erwarte er in den kommenden sechs bis acht Jahren Investitionen von rund 600 Millionen Euro. Scharonow äußerte sich nach einem Treffen der deutsch-russischen
Arbeitsgruppe für wirtschaftliche und finanzielle Zusammenarbeit.

Ausländische Autobauer sollten Fristen und Bedingungen für die Einfuhr vorgefertigter Komponenten erhalten. Außerdem müsse der Anteil heimischer Zulieferer an der Produktion bestimmt werden, denen schmerzhafte Einschnitte bevorständen, so der Vize-Minister. Nach seinem Eindruck seien die Vorbereitungen von VW für einen Einstieg in Russland schon weiter gediehen als die von Daimler-Chrysler. Scharonow hatte zuvor das Volkswagenwerk Kassel besichtigt. Die Nachfrage nach Autos in Russland werde sich von derzeit jährlich
einer Million binnen fünf Jahren mindestens verdoppeln, erklärte er.

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