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Russland prüft Einstieg

Nissan soll zehn Prozent an Lada übernehmen

Russland will den japanischen Autobauer Nissan mit etwa zehn Prozent am Lada-Hersteller Avtovaz beteiligen. Dazu könnte Nissan vier Prozent der Aktien des größten russischen Pkw-Bauers vom Staatskonzern Rostechnologii sowie sechs Prozent vom Investmenthaus Troika Dialog übernehmen.

Das sagte Rostechnologii-Chef Sergej Tschemesow am Freitag (19.11.) in Moskau. Der Chef der französisch-japanischen Allianz Renault-Nissan, Carlos Ghosn, habe klares Interesse signalisiert, sagte Tschemesow nach Angaben russischer Agenturen. Einen möglichen Kaufpreis nannte er nicht.

Kein Kommentar von Renault-Nissan

Ein Sprecher von Renault-Nissan bestätigte die Angaben zunächst nicht. Es sei noch nichts beschlossen, sagte er. Der Allianz-Partner von Nissan - der französische Autokonzern Renault - hält derzeit 25 Prozent plus eine Aktie von Avtovaz. Rostechnologii und Troika Dialog halten ebenfalls je 25 Prozent. Die mögliche Übernahme von zehn Prozent durch Nissan könnte Tschemesow zufolge im Frühjahr 2011 perfekt sein. Der Marktwert von Avtovaz liegt nach seiner Schätzung derzeit bei 2,4 Milliarden Dollar (1,76 Mrd Euro).

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