S 65 AMG

Mercedes neue Krönung

Foto: Daimler-Chrysler 11 Bilder

Als Weltpremiere zeigt Mercedes auf der Detroit Auto Show das Top-Modelle der S-Klasse aus der hauseigenen Tuningschmiede AMG. Satte 612 PS und 1.000 Nm Drehmoment stehen dem Luxusliner zu Buche.

Seine Kraft, deren PS-Maximum zwischen 4.750 und 5.100/min. anliegt, schöpft der V12-Biturbo aus 5.980 Kubikzentimeter Hubraum. In Sachen Drehmoment sollen bereits bei 1.000/min 570 Nm anliegen, bei 1.500 Touren 750 Nm - ab 2.000/min wird es vierstellig.

Derart unter Druck nimmt sich die AMG-S-Klasse für den Spurt auf 100 Sachen 4,4 Sekunden Zeit, Tempo 200 soll nach 13,3 Sekunden erreicht werden. Akustisch unterstreicht die Sportabgasanlage mit zwei verchromten Doppelendrohren den Zwölfzylinder-Sound.

Verbundbremse und Getriebecharakter

Für eine entsprechende Verzögerung sorgt die neuentwickelte AMG-Bremsanlage auf Basis des Adaptive Brake Systems von Mercedes. An der Vorderachse kommt ein neuer Doppelfaustsattel zum Einsatz, der nach AMG-Angaben die Vorteile einer Schwimmsattelbremse und einer Festsattelbremse vereinigt. An der Hinterachse verrichten große Faustrahmensattel ihre Arbeit und verbeißen sich in 365 Millimeter große Verbund-Bremsscheiben - die Pendants an der Vorderhand messen 390 Millimeter im Durchmesser. Die Hochleistungsbremsanlage wird von 19 Zoll großen Leichtmetallfelgen mit Reifen der Größe 255/40 vorne und 275/40 hinten verdeckt.

Für die Kraftübertragung hat sich AMG die Dienste der Speedshift-Fünfgang-Automatik mit Schaltpaddels am Lenkrad und "Direct Select-Schaltung“ gesichert. Die Getriebecharakteristik kann der Fahrer über die Fahrprogramme "Sport“, "Comfort“ und "Manual“ einstellen - zudem kann er die Pedal-Kennlinie und die Feder-/Dämpfungseinstellung des AMG-Sportfahrwerks auf Basis des "Active Body Control“ verändern.

Dokumentation und Wohlgefühl

Um auch nach außen seinen Anspruch von Luxus und Sportlichkeit zu dokumentieren, hat AMG eine neue Frontschürze mit vergrößerten Lufteinlässen und integrierte Nebelscheinwerfer mit Chromringen verbaut, Seitenschwellerverkleidungen und V12-Biturbo-Schriftzüge unterstreichen die Seitenlinie, während die kraftvolle Heckschürze mit den Auspuffendrohren einen kräftigen Abschluss bildet. Im Innenraum fährt AMG Altbewährtes auf. Im Zentraldisplay des AMG-Kombiinstruments werden permanent der momentane Gang inklusive Schaltempfehlung eingeblendet. Darüber hinaus werden Batteriespannung und Motoröltemperatur angezeigt. Ein "Racetimer“ soll helfen, korrekte Rundenzeit zu ermitteln. Er speichert die schnellste Zeit, Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit sowie die Rundenlänge. Alle Infos kann der Fahrer über Bedientasten am Sportlenkrad abrufen. Die Skala des Tachometer bis 360 km/h gibt nach AMG-Angaben "einen dezenten Hinweis auf die Leistungsfähigkeit“ - schiebt sich doch bei 250 Sachen der elektronische Riegel vor.

Die Abteilung Wohlfühlen und Komfort bestreiten Wurzelnuss-Zierzteile, Lederpolster und AMG-Sportsitze sowie die Analoguhr "IWC-Ingenieur“ in der Mittelkonsole. AMG-Einstiegleisten begrüßen Fahrer und Beifahrer.

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