Saab 9-3

Neues Gesicht und Allradantrieb

Foto: Saab 4 Bilder

Ab Herbst ist der Saab 9-3 mit einem frischen Styling, einer erweiterten Motorenpalette und wenig später auch mit Allradantrieb erhältlich.

Das Allradsystem (verfügbar am Frühjahr 2008) bleibt zunächst dem Topmodell 9-3 Aero V6 vorbehalten. Das Saab XWD (cross wheel drive) genannte System verteilt Leistung und Drehmoment mittels einer nass laufenden Haldex-Kupplung je nach Bedarf und Fahrsituation zwischen Vorder- und Hinterachse.

Zusätzlich zum "Standard"-Allrad verfügt der künftige Allrad-Aero über eine "Vorab-Scharfstellung", die einen nahezu schlupffreien Spurt ermöglichen soll. Sobald der Fahrer die Kupplungsscheiben zusammenpresst, "lädt" der Saab durch, und schaltet die Hinterachse noch vor dem Anfahren voll dazu.

Im Normalfall gibt das System nur fünf bis zehn Prozent seiner Power an die Hinterräder weiter. Optional ist auch ein elektronisches Sperrdifferenzial erhältlich, dass die Fahrstabilität zusätzlich erhöhen soll.

In Kombination mit dem traktionsfördernden Allradantrieb darf der 2,8-Liter V6 nun 280 PS statt 250 PS leisten. Das maximale Drehmoment von 400 Newtonmeter liegt zwischen 1.800 und 4.500 Touren an. So gerüstet beschleunigt der Allrad-9-3 in 6,3 Sekunden auf 100 km/h.

Wer auf den Allradantrieb keinen Wert legt, der kann den Aero auch weiterhin mit Frontantrieb und leicht leistungsgesteigertem Turbo (255 PS) bestellen.

Ebenfalls im Aero, aber auch in den übrigen Modellvarianten erhältlich, ist ein 180 PS starker 1,9-Liter-Diesel. Der Vierzylinder stemmt mittels zweier Turbolader ein Drehmoment von 400 Newtonmeter auf die Kurbelwelle und soll bereits - zusammen mit dem obligatorischen Partikelfilter - die künftige Euro5-Norm einhalten. Den Normverbrauch gibt Saab mit 5,9 Litern Diesel an. Die beiden schwächeren Diesel mit 120 und 150 PS bleiben unverändert im Programm. Ebenso die 150, 175 und 210 PS starken Benziner.

Neu im Motorenprogramm sind zwei Flexi-Fuel-Motoren mit 175 und 200 PS, die auch mit ethanolhaltigem E85-Kraftstoff befeuert werden können. Beide Aggregate leisten 25 PS mehr als ihre benzin-betriebenen Brüder und sind ebenso wie der 180 PS-Diesel für alle drei Karosserievarianten (Limousine, Kombi, Cabrio) erhältlich.

Im Zuge der Modellpflege bekommen alle Modelle eine neue Schauze sowie eine leicht geänderte Heckpartie. Die auffällige Front mit V-förmigem Grill, neu gestalteten Scheinwerfern sowie einer muschelförmig ausgestellten Motorhaube orientiert sich dabei stark an der Konzeptstudie Aero X sowie dem großen Bruder Saab 9-5. Am Heck fahren Limousine und Cabrio nun "Eisblock"-Rückleuchten spazieren. Türgriffe. Logos und Seitenschweller wurden ebenfalls leicht überarbeitet.

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