Saab-Krise

Schweden wollen Löhne zahlen

Saab Produktion 2009 Foto: GM 50 Bilder

Der angeschlagene Autohersteller Saab kann nun offenbar doch die überfälligen Löhne und Gehälter für seine Mitarbeiter zahlen.

Wie das schwedische Unternehmen am Montag (27.6.) in Trollhättan mitteilte, würden 13 Millionen Euro durch die kurzfristige Bestellung von 582 Saab-Personenwagen aus China in die Kasse kommen.

China-Auftrag sichert Löhne

Saab hatte Ende letzter Woche allen 3.700 Beschäftigten mitgeteilt, dass die Juni-Entgelte nicht gezahlt werden könnten. Danach galt ein Insolvenzantrag durch die Metallgewerkschaft nach Ablauf dieser Woche als möglich. Der niederländische Saab-Chef Victor Muller sagte zu dem jetzt angekündigten Geld aus China, es werde die Auszahlung der Löhne und Gehälter vor Ablauf dieses Monats ermöglichen.
 
Im Rundfunksender SR teilte der Gewerkschaftsvertreter Håkan Skott mit, dass er vom Saab-Aufsichtsrat ebenso wie zwei weitere Mitglieder mit Blick auf die "ernste Lage des Unternehmens" zurückgetreten sei. Nur noch Muller selbst sei im Aufsichtsrat vertreten. In dem schwedischen Unternehmen sind seit Anfang April wegen unbezahlter Rechnungen an Zulieferer so gut wie keine Autos mehr vom Band gerollt.

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