Saab Phönix auf dem Autosalon Genf

Schweden-Häppchen mit Flügeltüren

Saab Phönix Concept Genf 2011 Foto: Saab 7 Bilder

Mit dem Saab Phönix Concept gibt der schwedische Autobauer auf dem Autosalon in Genf einen Ausblick auf das künftige Design sowie die neue Antriebstechnik kommender Modelle. Mit der ungewöhnlichen Designstudie will Saab einen Neuanfang markieren.

Im kommenden Jahr will Saab den neuen Saab 9-3 an den Start bringen. Was von den Schweden zu erwarten sein wird, soll die Designstudie Saab Phönix, die auf dem Genfer Autosalon ihre Weltpremiere feiert, andeuten.

Flugzeug-Look mit Flügeltüren

Auch wenn der in Genf gezeigte 2+2-Sitzer Phönix keine Chancen auf Serienfertigung hat, soll er die Gene des neuen 9-3 bereits in sich tragen. Eines davon ist die Plattform, auf der der Saab Phönix aufbaut. Das Design künftiger Modelle soll wieder zu den Ursprüngen der Marke führen, die im Flugzeugbau liegen. Entsprechend trägt der Saab Phönix ein üppig verglastes Passagierabteil im Stile einer Flugzeugkanzel. Zudem soll die gesamte Tropfenform einen cW-Wert von nur 0,25 realisieren. Markant sind dabei die aus dem Dachholmen erwachsenden Flügelelemente im Bereich der C-Säule. An der A-Säule nehmen weitere Flügelelemente Rückblickkameras auf.

Zugang zum Innenraum des 2+2-Sitzers bieten zwei bis weit ins Dach reichende Flügeltüren. Das Gepäckabteil hinter den Passagieren soll trotz der sportlichen Linienführung ausreichend Stauraum bieten und sich zudem erweitern lassen.

Hybridantrieb mit 234 PS

Zu den technischen Besonderheiten der rund 4,40 Meter langen Phönix-Studie zählt auch der Antrieb: Die Studie wird von einem 1,6 Liter großen Turbo-Vierzylinder-Benziner an der Vorderachse angetrieben. An der Hinterachse unterstützt den Benziner ein E-Motor. Der Verbrenner leistet 200 PS und 250 Nm (270 Nm mit Overboost), der Elektromotor 25 kW. Damit beschleunigt der 234 PS starke Sportwagen binnen 5,9 Sekunden auf Tempo 100, erreicht eine elektronisch limitierte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h und verbraucht im Mittel 5,0 Liter (CO2-Ausstoß 119 g/km). Geschaltet wird mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe. Den gewünschten Fahrmodus - die drei Modi Eco, Power und Traction stehen zur Auswahl -  kann der Pilot per Schalter vorwählen. Die 1,1 kWh große Lithium-Ionen-Batterie sitzt unter den Rücksitzen und wird beim Bremsen nachgeladen.

Im Innenraum gibt sich der Saab Phönix nordisch kühl. Die vier Sitzschalen werden von vielen metallisch wirkenden Flächen umgeben. Optische Wärme spenden eine rote Innenraumbeleuchtung und rot hinterleuchtete Instrumente. Diese umfassen ein Zentralinstrument mit Head-up-Display sowie einen Acht-Zoll-Touchscreen, der das neue Car-Communication-System steuern soll.

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