Saab

Sanierung greift nicht

Foto: Saab

Die schwedische Tochter des angeschlagenen US-Autokonzerns General Motors (GM), Saab, ist 2005 nach Informationen des "Handelsblatts" trotz der eingeleiteten Sanierung noch tiefer in die Verlustzone gerutscht.

Laut Zeitung, die sich auf Unternehmenskreise beruft, fuhr Saab im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Minus von gut 300 Millionen Dollar ein nach knapp 200 Millionen Dollar im Vorjahr. Ein GM-Sprecher verwies darauf, dass das Unternehmen grundsätzlich keine Bilanzen seiner Tochtergesellschaften veröffentlicht.

Angesichts der Forderung des GM-Großaktionärs Kirk Kerkorian nach einer Trennung von Saab stehe der neue GM-Europachef und Ex-Opel-Boss Carl-Peter Forster nun unter immensen Druck, bei Saab eine rasche Wende herbeizuführen, schreibt das "Handelsblatt". Forster lehnt eine Trennung von Saab ab und will die Marke in den nächsten Jahren mit weiteren Baureihen in die Gewinnzone bringen. Doch auch im GM-Führungszirkel gebe es Stimmen, die eine Schließung des "Milliardengrabs" forderten. Greife die Sanierung nicht, "weiß ich nicht, ob Ende des Jahres Saab noch zum GM-Konzern gehört", sagte eine GM-Manager dem Blatt.

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