Scania

Investor fein raus

Foto: Scania

Die schwedische Finanzaufsicht hat ihre Ermittlungen gegen die Finanzgesellschaft Investor wegen Aktienkäufen beim Nutzfahrzeughersteller Scania eingestellt.

Ein Behördensprecher begründete den Schritt am Mittwoch (15.11.) in Stockholm damit, dass Investor inzwischen von sich aus ein förmliches Verfahren bei der Aktienhandels-Aufsicht eingeleitet habe.

Die Finanzinspektion war in der Vorwoche aktiv geworden, nachdem Investor beim Übernahmepoker mit dem deutschen Konkurrenten MAN die eigenen Scania-Stimmrechtsanteile von 19,3 auf 20,01 Prozent erhöht hatte. Zusammen mit weiteren Anteilen der Wallenberg-Gruppe, die auch Investor kontrolliert, ergab sich dabei ein Gesamtanteil von 30,6 Prozent. Dies schloss nach Meinung der Finanzinspektion die Möglichkeit ein, dass Investor das Ziel verfolgt habe, die vollständige Kontrolle über Scania zu übernehmen.

Bis zum Wochenende wird ein neues Übernahmeangebot von MAN für Scania in Stockholm erwartet. Zum angeblichen Abbruch der Fusionsverhandlungen zwischen beiden Lkw- und Busherstellern sagte Scania-Sprecherin Cecilia Edström: "Es ist in den letzten zwei Tagen nichts Dramatisches passiert."

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