Schaeffler

Conti-Übernahme nochmals zur EU

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Die Schaeffler-Gruppe will nach erneuten Gesprächen mit der EU-Kommission den endgültigen Entwurf zur Anmeldung ihres Einstiegs bei Continental in der kommenden Woche einreichen.

Das teilte Schaeffler am Dienstagabend (7.10.) in Herzogenaurach mit. Die Kommission hatte nach dem ersten Entwurf der Franken vom 22. August gefordert, dass alle Informationen betreffend Continental nicht mehr auf der Basis von Schaeffler-Schätzungen, sondern der tatsächlichen Continental-Zahlen erfolgt. Außerdem bat die EU-Kommission darum, weltweit mögliche Beziehungen von Produkten in benachbarten Märkten detailliert aufzuzeigen und mit Zahlen zu unterlegen.

Die Einigung der Conti-Führung mit Schaeffler sieht vor, dass die Franken 49,99 Prozent behalten und den Rest an institutionelle Investoren abgeben. Die Offerte kann den Angaben zufolge erst nach der Freigabe durch die Kartellbehörden vollzogen werden. Die Entscheidung der EU-Kommission steht noch aus. Dagegen liege die Zustimmung der Kartellbehörden aus den USA und Kanada bereits vor. Die Schweizer Kartellbehörden hätten den vorläufigen Vollzug des Angebots gestattet. Ihre endgültige Entscheidung wird parallel zum Votum der EU-Kommission erwartet.

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