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Schnelllade-Revolution angekündigt

Strom für 320 km in 6 Minuten

Toshiba Logo Foto: Toshiba

Der japanische Elektronikkonzern Toshiba hat eine Batterie angekündigt, die sich per Schnellladung beinahe so schnell befüllen lässt wie Tanks von Verbrennern.

10.10.2017 Uli Baumann

Die nächste Generation der SCiB-Batterien arbeite mit neuen Anoden aus einer Titan-Niob-Legierung mit denen sich die Energiedichte der Batterien gegenüber herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien verdoppeln lässt. Neben der deutlich höheren Leistung sollen sich die neuen Batterien auch viel schneller laden lassen.

Leistung verdoppelt, Ladezeit drastisch gesenkt

Für eine 32 kWh große Batterie geben die Japaner per „ultra-rapid recharging“ eine Ladezeit von 6 Minuten an. Damit soll ein rein elektrisch angetriebenes Kompaktmodell gut 320 Kilometer weit kommen. Selbst bei Temperaturen von minus 10 Grad soll die Schnellladezeit bei 10 Minuten liegen. Nach Tests mit ersten Prototypen ist Toshiba davon überzeugt, dass die Batterien der nächsten Generation in Sachen Sicherheit und Langlebigkeit den aktuellen Energiespeichern in nichts nachstehen. Auch nach 5.000 Ladezyklen soll die Kapazität noch bei über 90 Prozent liegen.

Die neue Generation der SCiB-Akkus soll 2019 starten.

Neuester Kommentar

Hallo, Herr Boertz,

dann möchte ich gleich noch nachlegen mit Zahlen, Daten, Fakten: lt. Wirtschaftswoche vom 14.8.17 verbrauchen Kleinwagen im Schnitt 13 kWh / 100 km. Wie sollen da aus 32 kWh 320 km werden? Selbst wenn ich so langsam fahre, daß ich nur 10 kWh/100 km verbrauche, fahre ich damit den Akku auf Null. Nach meinem Wissen ist das nicht möglich( oder wenigstens höchst schädlich für den Akku) . Ganz abgesehen davon wird leider nicht betrachtet, welchen Widerstand ( bildlich ) die Elektronen dieser "Vergewaltigung" durch den ultrakurzen Ladevorgang entgegensetzen: sprich: mit welchem Verlust wird geladen? Ist der Wirkungsgrad noch geringer als 80%? Und mit welchem, gleich niedrigerem Wirkungsgrad wird die Ladung an die E-Motoren wieder abgegeben? Auf die Berechnung von da_dinna möchte ich noch einen draufsetzen: bei einem angenommenen Wirkungsgrad des Gewaltladevorganges von 70% brauchen Sie mehr als 450 kW Ladeleistung. Gibt es an jeder Ecke, nee, ist klar!

Der Inschenör 11. Oktober 2017, 07:50 Uhr
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