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Schrempp

DC hält an Mitsubishi fest

Foto: dpa

Daimler-Chrysler wird nach den Worten von Vorstandschef Jürgen Schrempp an seiner Beteiligung beim japanischen Autobauer Mitsubishi festhalten.

30.04.2004

Dies schrieb Schrempp am Freitag (30.4.) in einem Brief an die Mitarbeiter. Daimler-Chrysler hatte in der vergangenen Woche jede weitere finanzielle Unterstützung für den angeschlagenen Autohersteller eingestellt, bei dem die Stuttgarter mit 37 Prozent größter Einzelaktionär sind. "Unsere Strategie, in Asien fest verankert zu sein, hat sich dadurch jedoch nicht geändert", schrieb Schrempp, dem der Aufsichtsrat am Donnerstag in New York den Rücken gestärkt hatte. Finanzchef Manfred Gentz hatte zuletzt ebenfalls betont, dass Daimler-Chrysler derzeit keinen Käufer für das Aktienpaket suche.

Auf der Mitsubishi-Hauptversammlung in Tokio forderten wütende Aktionäre eine Erklärung für das Zudrehen des Geldhahns durch die Stuttgarter. Der neu gewählte Chef von Mitsubishi Motors (MMC), Yoichiro Okazaki, sagte, das Unternehmen halte alle Gesprächskanäle für eine weiterreichende Zusammenarbeit mit Daimler-Chrysler offen: "Die Verhandlungen gehen weiter." MMC stehe vor der "härtesten Herausforderung" seiner Geschichte, die die Existenz des Konzerns gefährden könne.

Schrempp erklärte in dem Mitarbeiterbrief, der Konzern sei in Asien nach wie vor gut aufgestellt. "Wir stehen zu unseren gemeinsamen Projekten mit Mitsubishi, ob bei Chrysler oder bei smart, und wir werden sie auch unter den veränderten Rahmenbedingungen weiter umsetzen." Der Autoboss kündigte an, dass die Vereinbarung mit dem langjährigen chinesischen Partner BAIC zur Produktion von Mercedes-Benz-Pkw kurz vor der Genehmigung stehe. Dazu war Schrempp in der vergangenen Woche nach China gereist. Ende 2005 oder Anfang 2006 will der Autokonzern in China jährlich rund 25.000 Autos der E- und C-Klasse fertigen.

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