Schrempp

Musterklage beschlossen

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Die Klagen von Daimler-Chrysler-Aktionären wegen des überraschenden Rücktritts des damaligen Konzernchefs Jürgen Schrempp 28. Juli 2005 sollen zu einem der ersten Musterverfahren nach dem neuen Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz werden.

Dies hat das Landgericht Stuttgart am Mittwoch beschlossen. Damit ist eine lange juristische Auseinandersetzung vorgezeichnet.

Zunächst hatte ein Aktionär gegen den Autokonzern geklagt, weil dieser angeblich die Mitteilung über den Rücktritt von Schrempp nicht rechtzeitig veröffentlicht hatte. Dadurch seien ihm Gewinne entgangen, weil die Rücktrittsankündigung zu einem Kurssprung der Daimler-Chrysler-Aktie geführt hatte, er die Papiere aber kurz vorher zu einem niedrigeren Kurs verkauft habe. Dieser Klage haben sich neun weitere Aktionäre angeschlossen, so dass die für ein Musterverfahren notwendige Zahl von zehn Klägern zu Stande gekommen ist. Ein ähnliches Verfahren vor dem Amtsgericht Stuttgart wurde am Mittwoch
unter Verweis auf das Musterverfahren ausgesetzt.

Nach Angaben des Landgerichts wird nun am 10. Mai geklärt, welche Fragen dem Oberlandesgericht (OLG) vorgelegt werden. Dieses wird dann entscheiden und bekannt geben, welche tatsächlichen und juristischen Fragen genau in dem Musterprozess geklärt werden müssen. Damit wird sich dann wieder das Landgericht befassen.

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