Seat Altea

Spanischer Raumflieger

Foto: Seat 8 Bilder

Auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März) zeigt Seat erstmals die Serienversion des auf dem neuen VW Golf basierenden sportlichen Kompaktvans Altea. Den Altea, der als Studie bereits auf der IAA im Herbst 2003 zu sehen war, bezeichnet Seat als Multi Sport Vehicle.

Er ist der erste neue Seat seit Eingliederung der spanischen VW-Tochtermarke in die Audi-Gruppe (2002). Seine Formensprache ist darüber hinaus wegweisend für das Design aller künftigen Seat-Modelle.

Zu den spezifischen Styling-Elementen des Viertürers gehören ein großer chromumrandeter Kühlergrill mit Luchsaugen ähnlichen Scheinwerfern und ein markant-sportliches Seitenprofil. Eine Besonderheit sind auch die gegenläufigen Scheibenwischer, die sich in Ruhestellung unter den A-Säulen verbergen.

Vier Türen, fünf Sitzplätze, variabler Gepäckraum

Der auf der Plattform und dem Fahrwerk des VW Golf V basierende Altea ist 4,28 Meter lang, 1,77 Meter breit und 1,57 Meter hoch. Im Innenraum bietet er fünf Sitzplätze, sein zweigeschossiger Gepäckraum fasst in Normalstellung knapp über 400 Liter. Die asymmetrisch geteilte Rückbank kann zur Vergrößerung des Laderaums vollständig umgeklappt werden, wobei ein völlig ebener Boden entsteht.

Zum technischen Rüstzeug gehören Benzinmotoren mit FSI-Direkteinspritzung, ein Direktschaltgetriebe (DSG) mit integrierter Doppelkupplung, eine elektromechanische Servolenkung und eine individuell für Fahrer- und Beifahrerseite regulierbare Klimaanlage.

Deutschland-Einführung im Juni

Stärkste Motorisierung ist der 2.0 FSI-Benziner mit 150 PS, dahinter rangiert der 1,6-Liter mit 102 PS. Als TDI-Turbodiesel im Angebot sind der 2.0 16V mit 140 PS und der 1.9 mit 105 PS. Die jeweils leistungsstärksten Versionen besitzen ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Für den FSI ist zudem eine Sechsgang-Automatik mit manueller Tippfunktion wählbar, während der TDI gegen Aufpreis mit dem DSG-Getriebe bestellt werden kann.

Zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung des Altea zählen ABS mit Bremsassisternt, ASR und ESP sowie Dreipunktgurte auf allen Plätzen. Die vorderen Gurte sind mit pyrotechnischen Straffern versehen. Im Fond gibt es zwei Isofix-Kindersitzverankerungen. Ferner ist der Altea der erste Seat, der europaweit mit Fahrer- und Beifahrer-Airbag sowie Seiten- und Kopf-Airbags ausgerüstet wird.

Produziert wird der Altea im spanischen Seat-Werk Martorell bei Barcelona. Die Markteinführung in Deutschland ist für Juni vorgesehen. Preise stehen noch nicht fest.

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