Seat Arona 1.0 TGI, Exterieur Dani Heyne

Unterwegs im Seat Arona 1.0 TGI

Mit Erdgas auf Städtetour

Frankfurt, Stuttgart oder München? Ein entspannter Trip zu den großen Städten im Süden der Bundesrepublik.

Ach, wäre es doch wie im Fußball. 18 Mannschaften spielen an 34 Spieltagen 306 Partien aus, und am Ende ist Bayern München Deutscher Meister. So gesehen ließe sich die Frage, welche der drei großen süddeutschen Metropolen die Stadt der Wahl ist, ganz einfach beantworten. Aber erstens sind wir hier nicht beim Fußball, zweitens werden Titel überschätzt und drittens wäre dann in diesem Jahr Frankfurt ganz oben auf dem Treppchen. Oder Stuttgart, weil man in der „Stadt zwischen Wald und Reben“ (ehemals Eigenwerbung) als Fan so schön leidensfähig sein muss.

Keine Fahrverbote für Erdgas

Aber nicht nur als Fan. Die Verkehrslage in der Stadt ist eher so zwischen „Hängen und Würgen“. Die Endlosbaustelle rund um Stuttgart 21 tut ihr Übriges, den Verkehr weiter zu beruhigen, und weil in der Kessellage der Luftaustausch wegen zugebauter Frischluftschneisen auch nur bedingt funktioniert, hat die Messstation am Neckartor bundesweite Berühmtheit erlangt. Aus den Messwerten dieser und anderer Stationen in der Stadt resultieren Fahrverbote für alte Diesel. Wobei alt ja relativ ist, wenn die betroffenen Fahrzeuge keine fünf Jahre auf dem Buckel haben. Also vertiefen wir dieses Thema lieber nicht, zumal wir uns auf unserem Städtetrip von Frankfurt über Stuttgart nach München über Fahrverbote keine Gedanken machen müssen. Denn das Transportmittel der Wahl, der Seat Arona 1.0 TGI, hat mit solchen Verkehrseinschränkungen keine Probleme. Der Motor erfüllt die Euro-6d-Temp-Norm, und der Gasantrieb gibt zugleich die Gewissheit, dass sich Stickoxid- und Rußpartikelausstoß auf ein Minimum beschränken.

Hinein nach Mainhattan

Entspannt rollen wir also vom Westkreuz Frankfurt über die Stadtautobahn Richtung Innenstadt, vorbei an den Schildern, die die mehr als 110 Quadratkilometer große Umweltzone markieren. Vor uns die Skyline von Mainhattan, rechts das Messegelände, alle zwei Jahre Mittelpunkt der Autowelt während der Internationalen Automobil-Ausstellung. Unübersehbar der Messeturm, der sich gut 256 Meter in die Höhe schraubt. Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es eine solche Dichte an Wolkenkratzern, mehr als 30 Gebäude mit einer Höhe von 100 Metern und mehr bilden die charakteristische Skyline. Der 259 Meter hohe Commerzbank Tower, entworfen von Stararchitekt Norman Foster, überragt als höchstes Hochhaus der Stadt die anderen Gebäude. Vorbei an den Banken geht es hinein in die gute Stube von Frankfurt, nach Sachsenhausen.

Seat Arona 1.0 TGI, Tankstop
Dani Heyne
Erdgas tanken funktioniert wie mit einem herkömmlichen Verbrenner. Tankstellen lassen sich kinderleicht per App suchen.

Für die einen ist der Stadtteil Sinnbild gemütlicher Äbbelwoi-Seligkeit, doch am Schaumainkai und auf der gegenüberliegenden Seite des Mains liegt auch die Museumsmeile der Stadt. 15 Institutionen reihen sich aneinander, Städelsches Kunstinstitut oder Kunsthalle Schirn, Jüdisches Museum, Architektur- oder Deutsches Filmmuseum – man sollte einfach mehr Zeit mitbringen. Haben wir aber nicht, deshalb muss eine kurze Pause am Ufer des Mains reichen. Lastschiffe tuckern mit ihren Dieselmotoren vorbei, Jogger laufen ihre morgendliche Runde von Brücke zu Brücke und wir brechen auf Richtung Süden.

Schwäbische Preise

Entlang der Bergstraße fahren wir mitten durch das Spargelland bei Schwetzingen und am Museum für Verkehr und Technik in Sinsheim vorbei Richtung Stuttgart, bis kurz vor dem Ziel das Display des Arona Alarm schlägt: nur noch 30 Kilometer Reichweite mit CNG. Eine passende Tankstelle bei Ludwigsburg ist schnell per App gefunden, und der Preis ist der schwäbischste auf der ganzen Tour, wie sich später herausstellt – 1,03 Euro fürs Kilo CNG, das ist ein Wort. Stuttgart empfängt uns mit Dauerregen. Schade, denn die Stadt im Talkessel bietet entlang ihrer Halbhöhenlagen phänomenale Ausblicke. Wer das völlig entspannt genießen will, fährt in den Stuttgarter Süden rund um den Marienplatz und steigt in die Zahnradbahn.

Entspannen? Kein Problem

Die gelb lackierten Bahnen der „Zacke“ gehören zum öffentlichen Verkehrsnetz der Stadt und fahren zwischen den Häuserreihen, die an den Hang geklebt scheinen, hinauf in den Stadtteil Degerloch. Wieder zurück im Talkessel, hat man die Wahl: Macht man einen Abstecher in die Innenstadt, um sich den verspiegelten, hochmodernen Bau des Kunstmuseums vor der barocken Kulisse des Neuen Schlosses anzusehen – oder bleibt man gleich im Stuttgarter Süden oder im benachbarten Westen, um auf Entdeckertour zu gehen? Fündig wird man immer. Mittagessen in einer kleinen Trattoria, unerwartetes Dessert im Eck-Café, weil der Wirt mit Pasteis de Nata experimentiert hat – diesen kleinen portugiesischen Törtchen, die das Wort „Nein“ schlicht nicht verdient haben.

Seat Arona 1.0 TGI, Interieur
Dani Heyne
München glänzt mit weiß-blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein, der Arona mit gewohnt guter Ergonomie und erfreulich niedrigem Verbrauch.

Biergarten und Weißwurst

Da wird es München schwer haben zu punkten. Aber irgendwo im Allgäu bleibt der Regen hängen, und die Weltstadt mit Herz fährt am kommenden Morgen das volle Programm auf: Sonnenschein, weiß-blauer Himmel wie im Bilderbuch und natürlich: halb München draußen vor der Tür. Einen Espresso im Straßencafé irgendwo in Schwabing, mit dem Radl oder auf Laufschuhen in den Englischen Garten. Natürlich lockt der Biergarten, und da ist es mit dem Entscheiden nicht ganz so einfach. Jeder reingeschmeckte oder geborene Münchner hat seinen ganz besonderen Favoriten. Knapp zwei Dutzend Gärten bieten mehr als 1.000 Sitzplätze, die auf der Wiesn, dem Oktoberfest, gar nicht erst mitgezählt. Die bayerische Grundregel im Hinterkopf, dass die Weißwurst das Zwölfe-Läuten nicht hören darf, beeilen wir uns mit der Entscheidung und steuern den Chinesischen Turm an – der zweitgrößte neben dem im Königlichen Hirschgarten in Nymphenburg. Danach vielleicht ein Besuch im Deutschen Museum, für Technikfans nach wie vor ein Muss?

Bei den Eisbach-Surfern

Der Weg dorthin führt am Eisbach vorbei, mitten in der Stadt, gleich neben der Prinzregentenstraße. Für Surfer aus aller Welt die Gelegenheit, auf die Schnelle die perfekte Welle zu reiten. Nichts für Anfänger, denn der Eisbach schießt mit Tempo über das Steinwehr und türmt eine Welle mit gut einem halben Meter Höhe auf. Da belassen wir es beim Zuschauen, suchen uns lieber ein sonniges Plätzchen irgendwo im Grünen mit Blick auf den Olympiapark, den Friedensengel oder die reichlich vorhandene barocke Pracht in der Stadt. Dösen ein wenig ein und träumen, der ganze Trip habe gerade einmal 20 Euro an der Tankstelle gekostet. Werden wach, rechnen nach – und ja, so ist es. Warum also Frankfurt, Stuttgart oder München, wenn man alle drei haben kann?

Seat Arona 1.0 TGI, Exterieur
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