Seat

Entlassungen nicht auszuschließen

Foto: Seat

Der VW-Konzern schließt bei der spanischen Tochter Seat Entlassungen nicht aus, wenn sich die schlechten Verkaufszahlen nicht bessern. "Wir müssen bis Mitte des kommenden Jahres Erfolge sehen", sagte Audi-Chef Martin Winterkorn, der auch für Seat verantwortlich ist, der "Welt am Sonntag".

Gelinge es nicht, den Seat-Absatz deutlich zu erhöhen, müsse über Konsequenzen nachgedacht werden. "Ich schließe Entlassungen nicht mehr aus", sagte Winterkorn.

Zuletzt wurde über die Streichung von 200 Arbeitsplätzen diskutiert. "Wenn sich die Situation nicht schnell ändert, geht es um ganz andere Größenordnungen", betonte Winterkorn. Die Kosten bei Seat seien zu hoch. Die Zeitung schreibt, zur Zeit wird ein Abbau von mehr als 1.000 Arbeitsplätzen geprüft.

Seat mit rund 16.000 Beschäftigten ist bereits seit längerem ein Sorgenkind im VW-Konzern. Dem Zeitungsbericht zufolge schreibt Seat seit der Übernahme durch Volkswagen 1986 ununterbrochen rote Zahlen. Der Absatz breche immer weiter ein. 2004 waren die weltweiten Verkäufe der Marke um fast vier Prozent auf 442.000 Fahrzeuge zurückgegangen. Von Januar bis Ende August 2005 sanken die Pkw-Neuzulassungen von Seat in Europa um fast fünf Prozent auf 257 000. Volkswagen hatte Spekulationen über eine Schließung oder einen
Verkauf von Seat vergangene Woche aber zurückgewiesen.

Auch neu entwickelte Seat-Modelle verkauften sich schlecht, berichtete die Zeitung weiter. So bleibe der vor wenigen Monaten eingeführte neue Toledo hinter den Erwartungen zurück. Auch das Modell Altea weise nur bescheidenen Erfolg auf. Größtes Sorgenkind sei der Vertrieb. Winterkorn sagte dazu: "Eine mögliche Konsequenz könnte die Schöpfung von Synergien von Audi- und Seat-Vertrieb sein." Auch Partnerschaften mit ausländischen Herstellern machten möglicherweise Sinn.

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