Seat León Prototipo

Fast fertig

Foto: Seat 15 Bilder

Seat präsentiert auf dem Auto Salon in Genf eine León-Studie - die nächste Generation des Kompakten wird auf der IAA in Frankfurt Premiere feiern. Ganz nach Seat-Tradition kommt der Seat León Prototipo dem Serienmodell sehr nahe und basiert, wie schon die Brüder Altea und Toledo, auf dem Concept Car Salsa.

Diese Studie zeigte im Jahr 2000 die Design-Richtung der Marke Seat auf. So kommt auch der León mit dem breiten und großen Kühlergrill sowie den mandelförmigen Scheinwerfern daher. Darunter hebt eine tiefe Frontschürze mit drei vergitterten Kühlluftöffnungen das Überholprestige. Augenfällig, die konturierte Motorhaube, deren Radwülste sich ausgehend vom Kühler über die Scheinwerfer bis in die A-Säule erstrecken und zum dynamischen Auftritt beitragen. Die fließende Seitenlinie mit der hohen Gürtellinie verstärkt diesen Eindruck. Am Heck fallen der Dachspoiler mit seiner runden dritten Bremsleuchte und das zentral angeordnete Auspuffendrohr ins Auge. Diese beiden Elemente bestimmen zusammen mit den breiten und schmalen Heckleuchten den León-Abschluss. Insgesamt misst die Studie 4,34 Meter in der Länge, 1,82 Meter in der Breite und1,43 Meter in der Höhe. Den Kontakt zur Straße halten 19 Zoll große Leichtmetallräder mit zehn Doppel-T-Speichen und Reifen der Größe 265/30.

Live-Übertragung aus dem Cockpit

Den Kontakt zum Auto halten die Passagiere in vier einzelnen Sportsitzen, die mit Leder in Metalliclook und roten Ziernähten bezogen sind. Der Fahrer arbeitet mit einem Drei-Speichen-Lederlenkrad und liest Tempo sowie Drehzahl von klassisch-runden Instrumenten ab. An Cockpit und Mittelkonsole findet sich auch die Außenfarbe wieder – in letzterer hat Seat Audioanlage, Navigationssystem, Klimaanlage und den massiven Schalthebel des sechsstufigen DSG-Direktschaltgetriebes untergebracht.

Als Concept-Car-Gimmick befinden sich am León Prototipo drei Außen- und eine Innenraumkamera, die Live-Bilder auf zwei TFT-Bildschirme im Inneren projizieren. Eine Kamera im oberen Teil der Motorhaube zeigt den Blick auf die Straße, eine zweite Kamera im linken Außenspiegel liefert Bilder vom Vorderrad und eine Kamera in der dritten Bremsleuchte am Heck nimmt die Umgebung hinter dem Fahrzeug auf. Im Innenraum ist die Kamera im Modul der Innenleuchte untergebracht. Diese ist auf Lenkrad und Instrumententafel gerichtet. Die Front-Insassen können die Live-Übertragung auf dem Monitor des Navigationssystems verfolgen, den Fondpassagiere steht ein 6,5 Zoll großer Bildschirm in der Mittelkonsole zur Verfügung. Alternativ könne auch den Monitoren auch DVD-Filme laufen.

Apropos laufen: Der Studie verhilft ein Vierzylinder-Reihenmotor auf die Sprünge, der aus zwei Litern Hubraum 200 PS schöpft. Als maximales Drehmoment stehen dem León 280 Nm ab 1.800/min zu Buche. Die Höchstgeschwindigkeit soll mit 236 km/h erreicht sein, den Spurt von Null auf 100 Sachen will Seat in 6,9 Sekunden schaffen, als Verbrauch sollen 7,8 Liter durch die Einspritzdüsen laufen.

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