Seat mit Produktionsrückgang

Foto: Seat

Die spanische VW-Tochter Seat produziert in diesem Jahr weniger Autos als geplant. Der Automobilhersteller werde das Jahr 2006 mit einer Fertigung von 406.000 Fahrzeugen abschließen, berichtete die staatliche spanische Nachrichtenagentur EFE am Sonntag (5.11.) unter Berufung auf Gewerkschaftskreise.

Dies seien 21.000 mehr als im Vorjahr, aber 23.000 weniger als das Unternehmen zum Jahresbeginn geplant habe.

Die Zahl der verkauften Autos werde 2006 voraussichtlich um 8,4 Prozent auf 435.000 steigen. Der Betriebsratsvorsitzende Matías Carnero rief die Konzernführung auf, neue Märkte für Seat in Russland und anderen Ländern Osteuropas sowie in China und Indien zu erschließen.

Seat war 2005 erstmals seit zehn Jahren in die roten Zahlen gerutscht. Die Verluste beliefen sich auf 62 Millionen Euro, nachdem Seat 2004 noch einen Gewinn von 145 Millionen Euro erwirtschaftet hatte. Ende vorigen Jahres waren auf Grund des Absatzrückgangs in der Presse Spekulationen aufgekommen, der Mutterkonzern VW wolle die spanische Tochter fallen lassen und die Marke an chinesische Investoren verkaufen. Die VW-Führung wies diese Gerüchte jedoch zurück und bekräftigte, an Seat festzuhalten.

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