Seat

Schleef vor dem Aus

Andreas Schleef Foto: Seat

Der Chef des angeschlagenen spanischen Autoherstellers Seat, Andreas Schleef, muss einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge bald seinen Posten räumen.

Als Favorit für die Nachfolge an der Spitze der VW-Tochter gelte der Vertriebschef und frühere Fiat-Manager Giuseppe Tartaglione, berichtet die Zeitung in ihrer Freitagausgabe. Die Entscheidung zur Ablösung Schleefs sei "intern bereits getroffen", obwohl sie offiziell bislang bestritten werde.

Seat war 2005 erstmals seit zehn Jahren in die roten Zahlen gerutscht. Der Automobilhersteller verzeichnete 2005 Verluste von 62 Millionen Euro, nachdem er im Vorjahr noch einen Gewinn von 145 Millionen Euro erwirtschaftet hatte. "Wir haben ein schweres Jahr hinter uns, aber 2006 sieht für Seat sehr vielversprechend aus", hatte Schleef vor rund einer Woche auf der Bilanzpressekonferenz in Barcelona gesagt. "Dies ist jetzt unsere letzte Chance, aber wir werden sie nutzen." Im Januar 2006 habe Seat den Absatz um zwölf Prozent gesteigert und in Spanien die Marktführerschaft zurückerobert. "Wir haben die Talsohle durchquert und sind auf dem Weg nach oben", sagte Schleef.

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