Seat-Werk in Martorell

Audi Q3 wird eventuell in Spanien gebaut

Seat 25 Bilder

Die rund 13.000 Beschäftigten der spanischen VW-Tochter Seat waren am Mittwoch (18.3.) aufgerufen, über Gehaltseinschränkungen abzustimmen. Damit wollte die Belegschaft des Autoherstellers die Chancen wahren, dass im Seat-Werk in Martorell bei Barcelona in Zukunft das Audi-Modell Q3 montiert wird.

Der Volkswagenkonzern hatte nach spanischen Medienberichten in Aussicht gestellt, den Audi Q3 in Spanien bauen zu lassen.

Mitarbeiter müssen Einschränkung in Kauf nehmen

Allerdings machte das Unternehmen eine Vergabe an das Seat-Werk davon abhängig, dass die Beschäftigten zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit eine Reihe von Einschränkungen in Kauf nehmen. Der Gewerkschaftsverband UGT hatte sich dazu bereiterklärt, ein Einfrieren der Löhne für dieses Jahr zu akzeptieren. Für 2010 würde die UGT eine Beschränkung von Lohnerhöhungen auf die Hälfte der Preissteigerungsrate hinnehmen. Die anderen Gewerkschaften schlossen sich dieser Offerte jedoch nicht an.

1.500 Arbeitsplätze in Gefahr

Da die Arbeitnehmerorganisationen sich nicht einigen konnten, musste die Belegschaft darüber abstimmen, ob sie den Vorschlag der UGT annimmt. Sollte das Vorhaben einer Montage des Audi Q3 in Martorell scheitern, wären nach Angaben spanischer Medien bei Seat 1.500 Arbeitsplätze in Gefahr.


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