Shelby Supercars SSC Tuatara

Die amerikanische 440 km/h-Ansage

Shelby Supercars SSC Tuatara Foto: SSC 14 Bilder

Der Bugatti Veyron Super Sport hält mit 431 km/h aktuell den Geschwindigkeitsrekord für zugelassene Supersportwagen. Shelby Supercars hält mit dem neuen SSC Tuatara dagegen und kündigt 440 km/h Top-Speed an.

Der Kampf um das Blaue Band bei den Supersportwagen geht in eine neue Runde. Nachdem Bugatti mit dem Veyron Super Sport dem Shelby SSC Aero den Geschwindigkeitsweltrekord entrissen hat, wollen die Amerikaner jetzt zurückschlagen. Als Waffe soll den US-Boys der neue SSC Tuatara dienen.

Chassis aus Kohlefaser

Noch sind die Infos zum Highspeed-Renner spärlich. Was aber bereits bekannt ist, untermauert die hohen Ansprüche. Sowohl das komplett neu entwickelte Chassis als auch die ultraflache Karosserie bestehen aus Kohlefaserlaminat. Selbst die Felgen des SSC sind einteilig aus Kohlefaserlaminat ausgeführt. Die Crashstrukturen des SSC Tuatara wurden aus Aluminium-Wabenstrukturen modelliert.

In Form gebracht wurde der SSC Tuatara von Jason Castriota, der zuletzt seine Designkünste in Diensten von Saab entfaltete und auch schon bei Bertone den Mantide in Form gebracht hatte. Er zeichnete den Tuatara eine klassische Superportwagenlinie auf den Karbonleib, verzichte allerdings auf einen großen Heckspoiler. Stattdessen sollen zwei kleine Winglets auf den hinteren Kotflügeln den Tuatara bei über 400 km/h stabilisieren. Für die Luftzufuhr Richtung Motorabteil sorgen große Einlässe in den Flanken und auf den hinteren Radkästen.

1.350 PS für 440 km/h

Der komplette Unterboden des SSC Tuatara ist verkleidet und als Diffusor mit Venturi-Kanälen ausgelegt. Die zweiflutige Auspuffanlage bekam ihren Platz mittig unter dem Heck zugewiesen. Die zwei Passagiere dürfen den Speed-Rausch unter einer überdimensionalen Glaskanzel erleben.

Und damit das Erlebnis nachhaltig bleibt, sorgt ein doppelt aufgeladener V8-Motor mit sieben Liter Hubraum im Heck des SSC Tuatara für Vortrieb. Bei vollem Ladedruck sollen satte 1.350 PS über die Hinterreifen herfallen. Dosiert wird die Kraft per Siebengang-Getriebe das wahlweise konventionell manuell oder sequentiell die Fahrstufen wechselt. So oder so sollen am Ende der Beschleunigungsorgie über 440 km/h auf der Uhr stehen. Und damit hätte dann der SSC wieder die Nase knapp vorn vor dem Bugatti Veyron.

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