Sicherheit

Audi und BMW im Visier

Die Audi-Modelle A4 und A6 sowie die BMW 3er-Reihe sind derzeit Gegenstand einer Voruntersuchung der US-Verkehrssicherheits-Behörde NHTSA.

In zwei Fällen waren bei den Audi-Modellen angeblich vor dem eigentlichen Crash die Pedale abgebrochen, bei einem Unfall gab es zwei Tote, zwei weitere Personen wurden verletzt.

Eine Voruntersuchung ist der erste Schritt für ein offizielles Einschreiten der NHTSA, dabei wird einzelnen Reklamationen von Autofahrern auf den Grund gegangen. Im Fall der Audis sind 210.626 Autos der Modeljahre 1998 bis 2001 betroffen. Ein Sprecher des Audi-Mutterkonzerns Volkswagen erklärte gegenüber US-Medien, es lägen dem Unternehmen keine weiteren Einzelheiten über die beiden Beschwerden vor. Gegenüber auto motor und sport wertete ein Audi-Sprecher die Voruntersuchung der NHTSA als „reine Vorsichtsmaßnahme“. „Es ist ein Sicherheitsfeature von Audi, dass die Pedale bei einem Unfall wegklappen beziehungsweise abknicken. Da es sich jedoch um ein sicherheitsrelevantes Teil handelt ermittelt die Behörde nun.“

BMW: Airbag-Problem durch USA-Schlaglöchern

Die NHTSA stellt derzeit nicht nur gegen Audi-Modelle Vorermittlungen an. 16 Beschwerden liegen aufgrund fehlerhafter Gurthalter gegen den Ford Explorer vor. Bei Chevrolet Cavalier und Pontiac Sunfire kam es in 18 Fällen zu Bränden in der Nähe des Lenkrads, zehn Mal war dabei die Zündung nicht eingeschaltet. Wegen fehlerhafter Seitenairbag-Auslösungen auf der Fahrerseite wird gegen in den Jahren 2000 und 2001 gefertigte BMW der 3er Serie ermittelt. Dazu waren elf Beschwerden und 13 Meldungen von Versicherungen eingegangen. Eine Sprecher von BMW dazu: „Es ist uns bekannt, dass bei tiefen Schlaglochdurchfahrten die Seitenairbags ausgelöst haben – es handelt sich aber um ein reines USA-Problem. Es scheint in den Staaten ganz spezielle Schlaglöcher zu geben und wir überlegen, ob wir diese Schlaglochkonfiguartion nicht in unser Erprobungsprogramm aufnehmen werden.“

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