Siemens

VDO nicht ganz verkaufen

Foto: Siemens

Der Siemens-Konzern schließt trotz des Interesses von Continental an der Autozuliefersparte VDO einen Komplettverkauf aus.

"Wir haben deutlich gesagt, dass wir die industrielle Führerschaft behalten wollen. Das ist nach wie vor der Stand unserer Überlegungen", sagte ein Siemens-Sprecher am Montag (5.2.) in München. Zuvor hatte der Chef von Continental Automotive Systems, Thomas Neumann, erstmals Interesse an einer Komplettübernahme von VDO bekundet.

Eine Übernahme mache "enorm Sinn", sagte Neumann der Onlineausgabe des Branchenblattes "Automobilwoche". "Das wäre eine sehr gute Ergänzung. Es gibt fast keine Überschneidungen." Mit einem Kauf von VDO könnte Continental Automotive Systems seine Marktposition dem Manager zufolge von Platz 15 auf Platz drei verbessern. Siemens und Conti stünden miteinander in Kontakt, sagte er weiter.

Siemens hatte am 25. Januar angekündigt, deutlich mehr als 25 Prozent von VDO an die Börse zu bringen, die industrielle Führerschaft aber behalten zu wollen. Conti hatte noch am selben  Tag Interesse an der Siemens-Sparte angemeldet. Bisher hatte der Autozulieferer aber offen gelassen, ob sich dieses Interesse nur auf die zum Verkauf stehende Minderheitsbeteiligung oder auf eine Komplettübernahme beziehe.

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