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Singer Porsche kooperiert mit Williams

Neuer 500-PS-Boxer für die Retro-Elfer

Singer Porsche Motor Foto: Singer 7 Bilder

US-Tuner und Porsche-Restaurator Singer steht seit 2009 für modifizierte Porsche 911 im Retrostyle der 60er- und 70er Jahre und hat bereits mehr als 60 Modelle an die Kunden gebracht.

11.08.2017 Holger Wittich 5 Kommentare

Jetzt nimmt sich Singer auch den Motor vor und zwar mit Hilfe von Williams Advanced Engineering, einer Abteilung des Formel 1-Teams.

Neuer Singer-Boxer leistet bis 500 PS

03/2017 Singer Porsche 911 Miami Porsche 911 von Singer Retro-Elfer für Amelia Island

Als Produkt der Partnerschaft werden zunächst drei neue 911-Motoren entstehen. Der erste „Reimagined“-Motor wird der 3,6-Liter große Boxer aus einem Porsche 964 sein, dem der langjährige Kunde Scott Blattner gehört. Der Motor wird von Singer nun in Sachen Gewicht und Leistung deutlich verbessert.

Dazu erhält der luftgekühlte Sechszylinder-Sauger Komponenten aus Titan, Magnesium und Kohlefaser. Außerdem bohren Singer und Williams den Hubraum auf vier Liter auf und verpassen dem Aggregat vier Ventile pro Zylinder und vier Nockenwellen. 500 PS Leistung bei 9.000/min. wird der neue alte 911er-Boxer-Motor dann bereitstellen. Übrigens: Als Berater für das Projekt wurde der Porsche-Motoren-Papst Hans Mezger verpflichtet. Der 87-Jährige gilt als Vater des Sechszylinder-Boxers.

Singer Porsche 911Retro-Elfer für Pebble Beach

4.000 Stunden Aufbauzeit

Im September 2017 präsentiert Singer weitere Details zu den neuen Motoren und dem ersten neuen Fahrzeug. Der Aufbau eines Singer-Porsches dauert durchschnittlich 4.000 Stunden und geschieht ausschließlich in Handarbeit. Seine Modelle nennen die Kalifornier nach den Ursprungsorten. Also zum Beispiel „Florida Car“. Singer verbaute unter anderem auch Motoren von Ed Pink Racing, die den Vierliter-Sechszylinder-Boxer auf 396 PS pushen

Neuester Kommentar

Tolle News. Weniger toll ist aber, dass für diese doch nicht ganz unumstrittenen Projekte jeweils ein originaler 964er herhalten muss, der für sich schon für sehr viele Menschen ein Traumauto ist und den Zustand der Perfektion in der 911er-Historie der Luftgekühlten darstellt. Denn nein, nicht alle mögen den rundgelutschten 993er und ziehen diesen dem 964er vor. Mit den vergleichsweise mageren 250PS kann der 964er übrigens problemlos zeitgemässe Performance, das wird im heutigen PS-Wahn gerne noch unterschätzt.

Williams ist überdies sicher eine kompetente, vor allem aber mal wohlklingende Adresse. Frage mich allerdings, was die besser können als der frühere Partner Cosworth. Legende Mezger hin oder her.

Einen Tipp habe ich noch, Mr. Dickinson: Melden Sie sich mal bei Alois Ruf!

Der Mann hat nicht nur jahrzehntelange Erfahrung darin, aus den Luftgekühlten das letzte Quäntchen rauszuholen, sondern hat mit dem CTR2017 eine vom bayrischen Konstruktionsbüro Vela komplett neu entwickelte CFK-Karosse im klassischen 911er-Layout, für die kein originaler 964er draufgehen muss.

mathias 14. August 2017, 13:26 Uhr
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