Sitzprobe Hyundai Genesis Limousine

Gut und teuer serienmäßig

Hyundai Genesis Sitzprobe AMI 2014 Foto: Werner Popp 42 Bilder

Auf der AMI feiert der neue Genesis von Hyundai ihre Deutschlandpremiere, wir konnten in dem Modell der oberen Mittelklasse schon Platz nehmen. Auf anderen Märkten ist Hyundai mit dem Modell schon länger präsent, ab August weitet sie auch das deutsche Hyundai-Portfolio aus.

Mit einem Preis von rund 65.000 Euro soll der Hyundai Genesis im BMW 5er-Format jedoch weniger die Stückzahlen als vielmehr das Image der Marke stärken.

Hyundai Genesis mit weniger verspieltem Design

Dazu präsentiert sich der knapp fünf Meter lange Viertürer in einer weiterentwickelten und weniger verspielten Designsprache, die sich in allen künftigen Modellen der Marke widerspiegeln soll. Im Charakter eher sportlich als repräsentativ, empfängt der Genesis den Fahrer auf der Messe mit einem in hellem Nappaleder und offenporigem Echtholz gehaltenen Interieur. Es bietet auf allen Plätzen genügend Spielraum, legt sich aber nicht allzu luftig um die Passagiere. Dafür lässt das große Panoramadach viel Licht herein.

Wegen der coupéförmigen Dachlinie des Hyundai Genesis kommen große Insassen im Fond dem hellen Alcantara-Dachhimmel ziemlich nahe. Dennoch dürfen sie sich gut umsorgt wissen, denn in der heruntergeklappten Mittelkonsole befindet sich ein üppig bestücktes Kontrollpanel, mit dem sich das Radio bedienen oder die Sitze elektrisch verstellen, beheizen oder belüften lassen. Wer hinten rechts Platz nimmt, kann sogar von hier aus sogar am Beifahrersitz Lehne und Sitzfläche verstellen, falls er die Beine übereinander schlagen will.

Serienmäßig was gut und teuer ist

Auf den vorderen Plätzen kann sich der Sitzkomfort dank umfangreicher Klimatisierungsfuktionen ebenfalls sehen lassen. Das Cockpit des Hyundai Genesis verkneift sich modische Spielereien und präsentiert sich mit einer iDrive-artigen Bedienung des Infotainmentsystems auf dem 9,2 Zoll großen Mitteldisplay. Tasten gibt es auf und neben dem Lenkrad reichlich, denn der Hyundai Genesis wartet mit nahezu allem serienmäßig auf, was in diesem Segment gut und teuer ist.

Neben den Sitzen ist auch das Lenkrad elektrisch verstellbar, ein Head-up-Display blendet alle wichtigen Informationen ins Fahrersichtfeld. Besonders stolz ist Hyundai auf den CO2-Sensor im Innenraum. Bei zu hoher Konzentration warnt er den Fahrer vor Übermüdung und leitet zudem automatisch Frischluft in den Innenraum. Das Arsenal an Fahrerassistenzsystemen umfasst neben einem radargestützten Tempomaten, der bei Stopp-and-Go-Verkehr bis zum Stillstand bremst, auch einen Notbrems- und Fernlichtassistenten sowie Spurhalte- und -wechselhelfer. Damit nicht genug: Der Cross-Traffic-Assistent warnt bei rückwärtigem Ausparken vor Querverkehr, eine Kameras mit Rundumsichtbild erleichtern das Rangieren.

Hyundai Genesis mit automatischer Heckklappe

Ausprobieren können wir das hier auf der Messe leider noch nicht. Also steigen wir aus und schauen uns den Hyundai Genesis nochmal von außen an. Bleibt man mit dem Schlüssel in der Tasche länger als drei Sekunden hinter dem Genesis stehen, öffnet sich die Heckklappe automatisch und elektrisch betrieben – mit Händen voller Gepäck sehr praktisch. 

Zum Schluss noch ein Blick unter die – aus Gründen des Fußgängerschutzes aktive – Motorhaube. Hier steckt der 3,8 Liter große und 315 PS starke V6-Benziner mit Direkteinspritzung. Die Kraftübertragung übernimmt eine von Hyundai selbst entwickelte Achtstufen-Automatik, deren Gänge sich wahlweise manuell per Schaltwippen am Lenkrad wechseln lassen.

Allradantrieb und 19-Zöller

Könnten wir jetzt noch die 19 Zoll großen Aluräder abschrauben, würden dahinter Vierkolben-Bremssättel, elektronisch regelbare Dämpfer und Antriebswellen an beiden Achsen sichtbar werden. Aber das lassen wir dann doch lieber sein und warten zum Ausprobieren des Allradantriebs bis zum Fahrtermin.

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