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Rolls-Royce Ghost EWB auf der IAA 2011, Sitzprobe
Rolls-Royce Ghost EWB auf der IAA 2011, Sitzprobe
Rolls-Royce Ghost EWB auf der IAA 2011, Sitzprobe 14 Bilder

Sitzprobe im Rolls-Royce Ghost

Die 300.000-Euro-Lounge auf der IAA

Rolls-Royce präsentiert auf der IAA 2011 den Ghost EWB. Extended Wheelbase steht für ein 17-Zentimeter-Stretching und der Royce für einen luxuriösen Zufluchtsort aus dem Messegetummel.

Natürlich könnte man sich einfach in eines der Messerestaurants verkrümeln oder auf der großzügigen Terasse in Halle 3.1 etwas frische Luft schnappen. Aber es gibt eine deutlich stilvollere Alternative, den IAA-Trubel auszusperren: Im Fond des Rolls-Royce Ghost EWB Platz zu nehmen.

Um 17 Zentimeter verlängerten die Briten den Radstand ihres Einstiegsmodells, dass derzeit der Marke nicht nur in den bekannten luxusorientierten Märkten wie dem nahen Osten, China oder USA Kunden bringt, sondern auch in Deutschland - insgesamt jedenfalls so viele, dass das Werk in Goodwood für 10 Millionen Pfund um 2.500 Quadratmeter erweitert wird.

Understatement mit dem Rolls-Royce Ghost EWB auf der IAA

Hierzulande schätzen die Käufer offenbar das Understatement der Limousine, wenngleich das natürlich relativ zu betrachten wäre. Klar, der große Phantom trägt deutlich dicker auf. Mit der zusätzlichen Karosserievariante will die Edelmarke unter bayerischer Führung jene Käuferschicht ansprechen, die nicht nur gerne selbst ins Steuer greift, sondern sich durchaus auch gelegentlich ganz entspannt zu einem Termin chauffieren lässt.

Um dabei noch eine bessere Aussicht genießen zu dürfen, bekommt der EWB, was für Extended Wheelbase steht, ein Panoramadach spendiert. Nur Kennern der Marke fällt auf der IAA allerdings auf, dass er auch schlankere Außenspiegel trägt - die ab sofort Standard für alle Ghost sind.

Tür schließt per Knopfdruck

Typisch Rolls-Royce öffnen die hinteren Türen, die lediglich um 3,5 Zentimeter länger gegenüber ihren vorderen Pendants ausfallen, entgegengesetzt zur Fahrtrichtung. Schon verschwindet der Reisende weit hinten auf die bequemen Polster. Weiches, dezent knarzendes Leder, dicke Teppiche - herrlich.

Und wie bitte lässt sich die unerreichbare Tür nun schließen? Der unerfahrene Miet-Chauffeur auf der IAA sitzt bereits hinter dem Steuer und will den aufgeladenen V12-Benziner warm laufen lassen. Ganz einfach: nach einem simplen Druck auf einen kleinen Knopf am Rahmen des dritten Seitenfensterns saugt sich die Tür schmatzend ins Schloss. Ruhe. Der Fahrer wird gefeuert, vom Messestand kommen wir ohnehin nicht weg. Schnell die Türen verriegeln und die einzeln verstellbaren Sitze zurecht rücken. Eine echte Business-Class-Liegeposition ist zwar nicht drin, aber ausreichend Schräglage für ein kleines Nickerchen.

Rolls-Royce Ghost in 4,9 Sekunden auf 100

Per iDrive-ähnlichem Controller lässt sich zudem entspannte Musik zur Berieselung anwählen. Selbst wenn das 6,6-Liter-Aggregat mit Hilfe seiner 570 PS und 780 Newtonmeter die 5,57 Meter lange Limousine in 4,9 Sekunden von Null auf 100 km/h schiebt, artet das nicht in Stress für die Insassen aus. Der beginnt erst wieder, wenn sich die hinteren Türen des über 295.000 Euro teuren Ghost EWB öffnen.

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