Mini Vision Next 100 BMW
Mini Vision Next 100
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Mini Vision Next 100 11 Bilder

Sitzprobe Mini Vision Next 100

Der animiert nicht zum Selberfahren

Nein, sprechen kann er nicht. Zumindest begrüßt er einen nicht mit einer überschwänglich freundlich klingenden, programmierten Zukunftsstimme, so wie es einem in Science-Fiction-Filmen immer vorgegaukelt wird. Noch schweigt der Mini Vision Next 100, der BMW zufolge in 35 Jahren auf unseren Straßen rollen soll.

Ja, rollen! Nicht fliegen. Auch da geben sich die Entwickler bodenständig, vier Räder bleiben 2041 noch dran. Irgendwie ist das ja beruhigend.

Leider Zischen die Türen nicht, wenn sie vorne und hinten nach außen hin wegschwingen und weißer Rauch wie beim zur Zeitmaschine umgebauten DeLorean DMC-12 aus dem Film „Zurück in die Zukunft“ steigt auch keiner heraus. Trotzdem wirkt der Mini schon beeindruckend, so ganz ohne Türgriffe. Drinnen ist es warm, die viele Elektronik heizt das Concept Car ein wenig auf und sorgt für lautes Surren und Brummen. Eingestiegen wird auf der rechten Seite, weil Lenkrad und Pedale gerade so eingestellt sind. Sie lassen sich aber auch mit ein paar Handgriffen nach links verschieben.

So sitzt es sich in 35 Jahren in einem Mini
32 Sek.
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Es riecht nach einer Mischung aus neuem Auto und herben Metall.

Messinggeruch in der Luft im Mini Vision Next 100

Es riecht nach einer Mischung aus neuem Auto und herben Metall. Könnte an den Messing-Verzierungen liegen, an denen die Designer im Innenraum keinesfalls gespart haben. Leder und Holzvertäfelungen sind schließlich total von gestern. Hier drinnen hat man Platz, viel sogar. Und das liegt nicht nur an der beschaulichen Körpergröße der Redakteurin, sondern vor allem daran, dass abgesehen von zwei Sitzbänken, Lenkrad, Pedalen und dem „Cooperizer“ im Armaturenbrett nichts drin ist im Mini.

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Insgesamt wirkt die Mini-Studie wie ein abgedrehtes, fahrendes Wohnzimmer, in man seine Schuhe ausziehen, seine Beine hochlegen und seinen Laptop ausklappen möchte.

Die Sitze sollen besser werden

Das gewebte Alcantara, mit dem die Bänke sowie der Fußboden überzogen sind, wirkt ein bisschen wie grober Teppichboden. Vielleicht auch wie der von Omi gehäkelte Überzug für eine Toilettenpapierrolle. Carsharing in der Großstadt, ok, aber über mehrere Stunden hinweg wird es mit Sicherheit unbequem im Concept Car. Innenraum-Designer Oliver Sieghart erklärt aber, dass sich die Sitze der Zukunft selbstverständlich vollständig den Passagieren anpassen. Die Bänke sollen eine Weiterentwicklung der BMW „Active Seats“ werden.

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"Zum Selbstfahren motiviert das Teil irgendwie nicht.", so Natalie Diedrichs zum Mini Vision Next 100.

Ungewisse Zukunft für's Selberfahren

Und das Lenkrad? Na, wenn das kein Leder ist. Ist es tatsächlich, aber dabei handele es sich auch wirklich um das einzige Element, das aus Kuhhaut besteht, sagen die Mini-Leute. Fühlt sich an wie ein kompaktes Lenkrad ohne Knöpfe, Youngtimer-Fahrer kennen das. Insgesamt wirkt die Mini-Studie wie ein abgedrehtes, fahrendes Wohnzimmer, in man seine Schuhe ausziehen, seine Beine hochlegen und seinen Laptop ausklappen möchte. Für 2041 sicherlich ein realistisches Szenario. Aber zum Selbstfahren motiviert das Teil irgendwie nicht.

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