Sitzprobe Opel Adam Rocks auf dem Autosalon Genf

Wetterfühliger Adam

Opel Adam Rocks Foto: Opel 14 Bilder

Opel beliefert mit dem Adam noch nicht einmal alle dafür vorgesehen Märkte, schickt aber schon einmal die nächste mögliche Variante ins Rampenlicht. Schauen wir doch einmal rein.

Noch immer sorgen die Zahlen rund um den Opel Adam für leichtes Schwindelgefühl - und dabei geht es weniger um PS und Verbrauch. Rund 61.000 Ausstattungskombinationen ermöglicht der Kleinwagen seinen Kunden. Und das nur beim Exterieur, denn für das Interieur kommen noch einmal gut 82.000 hinzu. Jetzt steht bereits eine weitere Modellvariante in den Startlöchern, wenngleich sie sich als Studie tarnt.

Opel Adam Rocks
Mini-Crossover-Studie Opel Adam Rocks 1:13 Min.

Opel Adam Rocks erkennt schlechtes Wetter

Vertriebsvorstand Duncan Aldred gesteht dem Opel Adam Rocks offenbar gute Marktchancen zu. "Ich werde mich dafür einsetzen, dass dieses Auto auf die Straße kommt", sagt er am Rande der Präsentation. Nun, so wirklich weit weg ist der Opel Adam Rocks technisch dann auch nicht von der Serie. Eine um 20 mm breitere Spur, 15 mm mehr Bodenfreiheit, 18-Zoll-Räder, entsprechende Karosserie-Anbauteile sowie eine leicht überarbeitete Front - fertig. Die Brembo-Bremsanlage dürfte dagegen eher etwas für eine möglichen Adam OPC sein.

Ach ja, da wäre natürlich noch das Faltdach. Ein Druck auf die Taste über dem Innenspiegel lässt das Textilverdeck nach hinten surren - aber nur bis zur C-Säule. Mehr Offenheit gesteht Opel dem Adam nicht zu, begründet dies aber lieber mit dem Erhalt des vollen Kofferraumvolumens als mit hohen Kosten. Macht nichts, denn es dürfte vor allem der burschikose Auftritt des Rocks sein, der Fans findet. Das setzt sich bis in den Innenraum fort, der mit feschem Nappaleder im Farbton "Brandy" - prost - ausgeschlagen ist. Und da die 80er Jahre erschreckend lebendig sind, dienen als Kontrast Nähte in Neonblau.

Macht einen guten Eindruck, der Opel Adam Rocks

Warum nicht? Für eine Studie wirkt der Opel Adam Rocks jedenfalls sehr penibel zusammengebaut und auch auf den gut ausgeformten und bequemen gepolsterten Sitzen hält man es gerne länger aus. Selbst bei einer herannahenden Regenfront besteht keine Gefahr für das schicke Interieur, denn über eine Wetter-App soll das Infotainment-System das schlechte Wetter erkennen und veranlassen, dass sich das Dach schließt - eine witzige Idee, wenn sie denn tatsächlich funktioniert. Wir sind gespannt.

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