Porsche 911 Cabrio auf der Detroit Motor Show Manuel Hollenbach
Porsche 911 Cabrio auf der Detroit Motor Show
Porsche 911 Cabrio auf der Detroit Motor Show
Porsche 911 Cabrio auf der Detroit Motor Show
Porsche 911 Cabrio
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Sitzprobe Porsche 911 Cabrio auf der Detroit Motor Show

Entblößte Legende

Völlig überraschend, rückt Porsche eine offene Variante des 911 ins Rampenlicht. Doch so vorhersehbar das auch war, so vorhersehbar wird auch das Vergnügen sein, das der offene Sportwagen seinem Besitzer künftig bereitet.

In der Redaktions-Tiefgarage entbrannte kürzlich ein Disput darüber, welche Karosserieform einem Porsche 911 besonders würdig wäre. Einigkeit herrschte eigentlich nur beim Targa: Geht gar nicht.

Aber Coupé oder Cabrio? Dem Cabrio haftet eigentlich immer so ein bisschen das tennisspielende Zahnarztgattinen-Klischee an. Dabei hört man doch, offen gefahren, den herrlich heiser schreienden Boxermotor besonders gut. Aber das zusätzliche Gewicht... Als doch das Coupé?

Porsche 911 Carrera S Cabrio 2012: Elfer mit Stoffmütze und Elektro-Schott
1:02 Min.

Porsche 911 Cabrio mit Textilverdeck

Entscheidend ist, dass auch das Cabrio ein Sportwagen bleibt. Mit tiefer Sitzposition, auf den – naja, manchen Leib – geschneiderten Sportsitzen und giftig ansprechendem Saugmotor (wahlweise mit 350 oder 400 PS). Statt dem verlöteten Blechdach spannt sich nun ein Textilverdeck über eine Magnesium-Aluminium-Konstruktion, die sich vollständig elektrisch entriegelt und öffnet – innerhalb von 13 Sekunden und bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Damit erreicht der Porsche den einzigen, für ein Cabrio akzeptablen Aggregatszustand: offen.

Ungehindert darf der Boxermotor nicht nur über 7.000/min drehen, sondern auch nahezu ungehindert in die Gehörgänge der beiden Insassen fräsen. Nur zwei? Vergessen Sie die beiden hinteren Notsitze, dort passt immerhin noch etwas Gepäck.

Ab 100.000 Euro steht der offene Elfer in der Preisliste, als Carrera mit 3,4-Liter-Motor und Siebengang-Handschaltung – noch ein Grund, der gegen das Cabrio spricht, denn im Coupé gibt’s den Fahrspaß deutlich günstiger. Die Diskussion in der Tiefgarage ging übrigens unentschieden aus: jeder beharrte auf seinem Standpunkt.

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