Sitzprobe Smart Fortwo

Smart auch in der zweiten Runde

Smart Fortwo Sitzprobe Foto: Dirk Weyhenmeyer / Daimler 25 Bilder

1997 wurde er erstmals vorgestellt, jetzt steht er nach zahlreichen Facelifts in der zweiten Generation vor uns. Erste Sitzprobe im Smart Fortwo und dem davon abgeleiteten Smart Forfour.

Der Smart Fortwo ist erwachsener geworden, stimmt. Aber erstaunlicherweise nicht größer – zumindest, wenn es um die Länge geht. Es ist bei 2,69 Meter geblieben. Nicht mehr, nicht weniger. Seinen guten Ruf als Einparkwunder soll die zweite Generation nicht verspielen. Trotzdem zeigt die erste Sitzprobe: Es ist irgendwie luftiger geworden als bislang. Wie das? Weil der Zweisitzer in der Breite um zehn Zentimeter zugelegt hat – und das spürt man. Fahrer und Beifahrer hocken sich also nicht mehr so auf der Pelle, wobei die Sitze jetzt nicht mehr versetzt, sondern parallel zueinander angeordnet sind.

Smart Premierengala
Premieren-Gala für den Smart Fortwo & Forfour 4:35 Min.

Smart bietet deutlich mehr Platz im Innenraum

Der Innenraum des Smart Fortwo stellt insgesamt eine gelungene Mischung aus alten und neuen Elementen dar: Da sind die klassischen Runddüsen, die an die des Vorgängers erinnern. Wobei Uhr und Drehzahlmesser (kosten als Sonderausstattung Extra) jetzt links vom Lenkrad sitzen, wenn sie mit an Bord sind. In der Mitte - klassische Lüftungsdüsen. Auch der Bezug des Cockpits mit Textilelementen kommt uns bekannt vor. Der soll aber, so die Smart-Designer, "nun eine dreidimensionale Ausformung haben". Okay, gekauft. Was es im Smart so noch nicht gab: einen echten Schalthebel. Und der liegt bei der Sitzprobe schon mal gut in der Hand. Diese ewige Wipperei bei den Schaltvorgängen des alten Smart mit Halbautomaten soll also komplett behoben sein, als Option gibt es außerdem noch ein Doppelkupplungsgetriebe.

Der neue Smart Forfour (>>> hier zur Vorstellung) teilt heute die Plattform mit dem Fortwo (und damit auch mit dem neuen Twingo aus dem Hause Renault als neuem Daimler-Kooperationspartner), verfügt also auch über Heckantrieb. Und natürlich auch über den Vorteil der zweiten Sitzreihe im Fond. Dort findet sich ein überraschend großzügiges Raumangebot wieder. Der Viertürer misst in der Länge acht Zentimeter mehr als der Fortwo und hat natürlich auch einen größeren Kofferraum. Er ist praktischer, durch die weit öffnenden Fondtüren gut zu entern und ansonsten fast das Ebenbild des Fortwo. Dem bleibt der Vorteil, schon viele, viele Jahre mehr auf dem Buckel zu haben. Und seine Schwächen der Vergangenheit sollen jetzt Geschichte sein.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Kommentar schreiben
Neues Heft
Top Aktuell Mercedes-AMG A 35 4Matic Mercedes-AMG A35 (2019) Mit 306 PS gegen Audi S3 und BMW M140i
Beliebte Artikel 07/2014, Smart Fortwo Smart Fortwo und Forfour in Paris Heckmotor mit zwei und vier Türen Smart Fortwo Designskizze Neuer Smart voraus In 5 Schritten zum Finale
Anzeige
WhatsApp Newsletter
WhatsApp Newsletter
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Sportwagen Ferrari Monza SP1 Ferrari Monza SP1 und Monza SP2 (F176) Limitierte Hardcore-Renner auf 812-Basis Erlkönig Mercedes-AMG A45/A50 Erlkönig Mercedes-AMG A-Klasse A45/A50 (2019) Hier fährt der A45-Nachfolger
Allrad Seat Tarraco, SUV, Offroad, Allrad, 7-sitzer Seat Tarraco (2019) Lesen Sie hier alles zum neuen Seat-SUV Suzuki Jimny 2018 Weltpremiere Suzuki Jimny (2018) Neuauflage startet ab 17.915 Euro
Oldtimer & Youngtimer Ford Sierra I Cosworth 1985 50 Jahre Ford RS Schnelle Escort, Sierra, Focus Girls & Legendary US-Cars 2033 Girls & Legendary US-Cars 2019 Pin-Up-Girls und Muscle Cars