Sitzprobe Suzuki Vitara auf dem Autosalon Paris

Kurz, leicht, sparsam

Suzuki Vitara Foto: Stefan Cercherz 31 Bilder

In Paris hat Suzuki seinen neuen Kompakt-SUV vorgestellt. Der neue Suzuki Vitara behält zum Modellwechsel zwar seinen Namen, fährt aber nun mit neuem Lifestyle-Konzept vor. Wir haben bereits Kontakt mit dem neuen Vitara aufgenommen.

Der Vitara war bislang eine der tragenden Säulen im Programm der japanischen SUV-Spezialisten. Das soll er auch bleiben – künftig allerdings eher als modisch-individuelle Alternative zum SX4 S-Cross. Dach, Anbau- und Dekorteile im Innenraum können in verschiedenen Farben bestellt werden, außerdem fällt der neue Vitara mit einer Länge von 4,17 Meter nun 13 Zentimeter kürzer als sein Schwestermodell aus. Wie wir uns bei der ersten Begegnung überzeugen konnten, leidet darunter aber nur das Kofferraum-Volumen (ab 375 Liter). Im Innenraum finden vier ausgewachsene Mitteleuropäer durchaus angenehme Platzverhältnisse vor, das Platzangebot auf der Rückbank geht für dieses Segment absolut in Ordnung.

10/2014 Suzuki Vitara
Suzuki Vitara auf dem Autosalon Paris 1:10 Min.

Suzuki Vitara Cockpit verspielt, aber mit viel Plastik

Daneben bietet der Vitara mit seinen zwei 1,6-Liter-Motoren (Diesel oder Benziner mit jeweils 120 PS) die gleiche Antriebstechnik wie der SX-4 – inklusive dem optionalen Allgrip-Allrad mit drei Fahrprogrammen. Die beiden Aggregate sollten den Vitara angemessen antreiben können, fällt er doch mit Leergewichten zwischen 1.075 Kilogramm (2WD-Benziner) und knapp 1.295 kg (4WD-Diesel) vergleichsweise leicht aus. Suzuki verspricht CO2-Emissionen von minimal 111 g/km.

Im Inneren erwarten die Kunden in Teilen bereits bekannte Cockpit-Elemente, so das Klima-Bedienteil oder das klar strukturierte und gut ablesbare Kombiinstrument mit Zeigertacho, Drehzahlmesser und kleinem Hochkant-Punktmatrixdisplay dazwischen. Letzteres verrät uns, dass es im Vitara zumindest optional einen radargestützten adaptiven Tempomat geben wird. Außerdem feiert ein neues Navigationsradio mit Touchscreen und Freisprechfunktion seine Premiere.

Insgesamt wirkt das Cockpit durch die runden Drehlüftungsdüsen (inklusive einer Analog-Uhr in der Mitte) und der farblich abgesetzten Zierteile ein wenig verspielter als der sachlich nüchterne Innenraum des SX-4. Gut gefallen haben uns die Ledersitze mit Ziernähten und Sitzflächen im Alcantara-Look, weniger gut dagegen der allgemein großzügige Einsatz von Hartplastik im Innenraum. Hier hat Suzuki mit spitzer Feder kalkuliert, was uns aber auf einen attraktiven Basispreis hoffen lässt. Eine offizielle Angabe dazu gibt es noch nicht – wenn der neue Vitara aber tatsächlich eine Alternative zum SX-4 darstellen soll, dürfte er kaum mehr kosten als dieser.

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