Sitzprobe Toyota RAV4 auf der L.A. Autoshow

Und tschüss, Kompaktklasse!

Toyota RAV4, Sitzprobe L.A. Auto Show 2012 Foto: ams 47 Bilder

Gleich um 20,5 Zentimeter überragt der neue Toyota RAV4 seinen Vorgänger in der Länge. Wieviel kommt davon bei den Passagieren an? Wir haben auf der L.A. Auto Show 2012 eine erste Sitzprobe gemacht.

Ohne den Toyota RAV4, der 1994 erstmals aus Japan nach Europa schipperte, würden viele Autokäufer wohl noch in ganz normalen Limousinen und Kombis durch die Gegend fahren – und glauben, dass Geländewagen vor das Forsthaus Falkenau, eine Kaserne oder in den Fuhrpark der Queen gehören.

Die 4,57 Meter lange, vierte Generation des Toyota RAV4 bleibt der eher straßenorientierten Ausrichtung des Vorgängers treu und streckt sich deshalb so sehr, weil die meisten Konkurrenten den Toyota inzwischen überholt haben. Das macht sich natürlich innen bemerkbar. Nicht unbedingt auf den vorderen Plätzen, da kamen sich bislang höchsten Samson und King Kong ins Gehege. Stattdessen fallen eher die etwas hochwertigeren Materialien auf, Styling-Gags unterließen die Designer aber lieber.

Großzügigeres Platzangebot im Fond des Toyota RAV4

Die Bedienung stellt niemanden vor unlösbare Rätsel, wenngleich die Japaner noch immer gerne die eine oder andere Taste etwas zu tief oder hinter dem Lenkrad verstecken. Wichtige Dinge wie Klimabedienung oder das gut strukturierte Infotainment-System sind im Toyota RAV4 dagegen leicht zu erreichen.

Auch eine passende Sitzposition findet sich leicht, der Hüftpunkt liegt nun um fünf Millimeter tiefer, das Lenkrad steht um 2,3 Grad steiler – Kleinigkeiten. Passagiere auf der Rückbank dürfen sich strecken, sie freuen sich über ein deutlich großzügigeres Platzangebot als bisher sowie über eine in der Neigung verstellbare Lehne und ausreichend bequeme Polster. Das Kofferraumvolumen profitiert ebenfalls vom Größenwachstum des Toyota RAV4, es beträgt nun 547 statt 450 Liter. Davon war das zweitürige Urmodell weit entfernt: In sein Ladefach passten gerade einmal 150 Liter.

Elektromagnetisch gesteuerte Kupplung vor Hinterachsdifferenzial

Und für alle diejenigen, die sich doch einmal ins Gelände wagen: Der Allradantrieb arbeitet mit einer elektromagnetisch gesteuerte Kupplung vor dem Hinterachsdifferenzial. Das Verhältnis des an Vorder- und Hinterachse geleiteten Drehmoments variiert zwischen 100:0 und 50:50, je nachdem, welche Informationen die Sensoren für Geschwindigkeit, Lenkwinkel, Gaspedalstellung und Gierrate übermitteln. Die meisten Toyota RAV4 werden jedoch wohl auf der Straße bleiben. Dann reicht auch die Variante mit Frontantrieb und neuem, 124 PS starkem Zweiliter-Diesel – sie soll lediglich 127 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren. Wer hätte das 1994 gedacht?

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Kommentar schreiben
Neues Heft
Top Aktuell VW MEB Modularer Elektrobaukasten (MEB) So günstig werden VWs neue E-Autos
Beliebte Artikel Toyota RAV 4 Toyota RAV4 (2013) in L.A. Mehr Van als SUV IAA Nutzfahrzeuge 2018 Volvo Electric Hybrid Elektro-Linienbusse (IAA 2018) Flüsterleise durch die City
Gebrauchtwagen Angebote
Anzeige
WhatsApp Newsletter
WhatsApp Newsletter
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Sportwagen Falken Porsche 911 GT3 R 2019 - VLN 7 - 20. September 2018 VLN Vorschau, 7. Lauf 2018 Falken mit neuem Porsche Impressionen - VLN 2018 - Langstreckenmeisterschaft - Nürburgring-Nordschleife VLN 2018 im Live-Stream Das siebte Rennen hier live!
Allrad Kia Niro EV Elektro-SUV Kia e-Niro (2019) Elektro-SUV mit 485 km Reichweite Seat Tarraco, SUV, Offroad, Allrad, 7-sitzer Seat Tarraco (2019) Lesen Sie hier alles zum neuen Seat-SUV
Oldtimer & Youngtimer Volkswagen Käfer 1200 Cabriolet (1961) VW Käfer Auktion Schwedens größtes Käfer-Museum macht zu Ford Sierra I Cosworth 1985 50 Jahre Ford RS Schnelle Escort, Sierra, Focus