Sixt bekräftigt Prognose

Foto: Sixt

Der Autovermieter Sixt sieht die Konsolidierungswelle der Branche auch als Chance. "Die zunehmende Dominanz von Finanzinvestoren in unserem Geschäft muss für Sixt nicht von Nachteil sein - im Gegenteil", sagte Konzernchef Erich Sixt am Donnerstag (1.6.) auf der Hauptversammlung in München.

Die für die Wettbewerber Hertz und Europcar gezahlten Preise seien aus seiner Sicht nicht nachvollziehbar. Umso weniger könnten es sich die neuen Eigentümer leisten, Preiskämpfe anzuzetteln und sich so Marktanteile zu erkaufen. "Rationalität ist also Gebot der Stunde - und dies kommt Sixt sehr entgegen."

Die Prognosen für das laufende Jahr bekräftigte der Konzernchef. "Sixt steuert auf ein weiteres Rekordjahr zu." Der operative Konzernumsatz von 1,08 Milliarden Euro könne voraussichtlich um zehn bis 15 Prozent gesteigert werden, wobei man bei einem guten Verlauf der Fußball-Weltmeisterschaft eher das obere Ende der Spanne erreichen wolle, sagte Sixt.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 123,6 Millionen Euro soll in diesem Jahr um mindestens 20 Prozent zulegen. Die kürzlich vorgenommene Kapitalerhöhung will das Unternehmen unter anderem für seine Expansionspläne im Ausland nutzen. Denkbar sei beispielsweise die Übernahme eines lokal oder regional tätigen Autovermieters in Spanien oder Frankreich, sagte Sixt. Das sei aber bisher "reine Theorie", konkrete Pläne gebe es nicht.

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