Sixt

Fette Zuwächse erwartet

Foto: Sixt

Der Autovermieter Sixt will der Konkurrenz nach dem Rekordjahr 2005 auch in diesem Jahr davon fahren. Umsatz und operativer Gewinn sollen zweistellig zulegen, kündigte Konzernchef Erich Sixt am Mittwoch (5.4.) in München an.

"Wir sind sehr optimistisch." Zu dem Wachstum sollen auch die bereits angekündigten Preiserhöhungen sowie ein stärkeres Geschäft im Ausland beitragen. Speziell in den Feriengebieten Spaniens habe sich das Geschäft gut entwickelt. "Mallorca ist unglaublich ermutigend." In Palma werde Sixt im Sommer mehr als 1.000 Autos für die Urlauber bereitstellen.

Im vergangenen Jahr hatte Sixt den Umsatz um rund 14 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro gesteigert und mit 55,9 Millionen Euro den höchsten Überschuss seiner Firmengeschichte eingefahren. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern legte um rund 30 Prozent auf 123,6 Millionen Euro zu.

Die Aktionäre sollen pro Stammaktie 0,80 Euro (Vorjahr: 0,60 Euro) erhalten, pro Vorzugsaktie 0,82 Euro (Vorjahr: 0,62 Euro). Davon profitiert vor allem der Konzernchef, der mehr als 50 Prozent der Stammaktien hält. "Der Aktionär Sixt bedankt sich bei dem Vorstand Sixt für das gute Ergebnis", sagte er. Eine noch höhere Ausschüttung sei nicht sinnvoll, da der Konzern auch für mögliche Übernahmen eine solide Kapitalbasis erhalten wolle. Nachdem Sixt beim Konkurrenten Europcar leer ausgegangen war, kämen aber nur kleinere Übernahmen in Betracht. "Wenn sich die Möglichkeit ergibt, werden wir zugreifen."

Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern wuchs im vergangenen Jahr um neun Prozent auf 1923. Der Plan, wegen des gelockerten Kündigungsschutzes verstärkt ältere Mitarbeiter einzustellen, sei nicht ganz aufgegangen. "Sie haben nicht die Flexibilität mitgebracht, die wir brauchen." Zwar habe Sixt Mitarbeiter über 50 eingestellt, aber nicht so viele wie geplant. Der Konzernchef selbst denkt auch im Alter von 61 Jahren noch nicht ans Aufhören.

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