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Skoda Bilanz 2009 - Skoda mit Gewinn

Skoda trotz Krise mit Gewinn

Der zum VW-Konzern gehörende Autobauer Skoda hat das Geschäftsjahr 2009 trotz negativer Einflüsse durch die internationale Wirtschaftskrise mit Gewinn abgeschlossen. Bei einem Umsatz von knapp 188 Milliarden tschechischen Kronen (7,4 Milliarden Euro) erzielte Skoda einen Überschuss von fast 3,5 Milliarden Kronen (137 Millionen Euro).

Das teilte das Unternehmen bei der Bilanzvorlage am Montag (22.3.) in Prag mit. "Vor diesem Hintergrund sehen wir der Zukunft und dem weiteren Verlauf des Jahres 2010 positiv entgegen", sagte Skoda-Vorstandsvorsitzender Reinhard Jung.

Abwrackprämie bringt Absatzrekord in Deutschland

2009 wurden nach Konzernangaben 551.600 (2008: 625.800) Autos abgesetzt. Rechnet man die für China bestimmten Fahrzeuge hinzu, die unter VW-Lizenz vertrieben werden, ergab sich ein Auslieferungsrekord von 684.200 (674.500) Wagen. In Deutschland stieg der Absatz um 44,3 Prozent auf 162.328 Fahrzeuge. Diesen Verkaufsrekord im Vergleich zu 2008 führte Skoda auf die Abwrackprämie zurück.
 
Ein Grund für die im Branchenumfeld positive Entwicklung sei das "frühzeitige Engagement" in Wachstumsregionen, sagte Jung und verwies auf neue Produktionsstätten in Indien und Russland. Dazu komme die verstärkte Nachfrage nach kompakten und verbrauchsarmen Fahrzeugen.
Erfolgreichste Modellreihen blieben 2009 Octavia und Fabia mit jeweils etwa 270.000 verkauften Fahrzeugen. Der Yeti als erster Skoda im SUV-Segment verkaufte sich seit seiner Markteinführung im September 2009 bereits gut 11.000 mal.
 
Skoda, 1895 gegründet, gehört seit 1991 mit Unternehmenssitz Mlada Boleslav zu VW. Skoda zählt zu den größten Arbeitgebern in Tschechien und ist als wichtigster Exporteur des Landes für etwa sieben Prozent der tschechischen Ausfuhren verantwortlich.

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